Monalisa 50ff Blog

Lesenswertes

Mit ‘Alltag’ verschlagwortete Einträge

Grippeimpfung

Verfasst von monalisa50ff am 7. November 2009

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Amok im Kopf

Verfasst von monalisa50ff am 9. Oktober 2009

Auf dem Büchermarkt erscheint in diesen Tagen das Buch von Peter Langmann „Amok im Kopf“. Der Autor hat  Amokläufe, die von Schülern in den USA begangen wurden analysiert und Schlussfolgerungen zur Persönlichkeit der Täter abgeleitet. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch für Lehrer, Psychologen, Sozialpädagogen u.a. sehr aufschlussreich sein könnte. mehr    

Belitz GmbH, Julius, 334 Seiten, 19.95€

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Im Laub erspäht

Verfasst von monalisa50ff am 8. Oktober 2009

Erfurt 2009 u.a 047

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Was ist Liebe?

Verfasst von monalisa50ff am 3. Juli 2009

Richard David Precht bezeichnet in seinem Buch „Liebe“ dieses Phänomen als ein unordentliches Gefühl. Er sortiert die vorhandenen Quellen zum Thema, wiederspricht den meisten Autoren vehement und kommt zu einigen Schlussfolgerungen, die etwas anders klingen, als bisher Bekanntes. An einem Beispiel erläutert: Wissenschaftler behaupten in der jüngeren Vergangenheit nach einigen Studien mit Mäusen:Oxytocin-Rezeptoren fördern die Bindungsfähigkeit bei Männern.Bei Müttern fördert dieses Hormon die enge Bindung an das Kind. Im Körper des Menschen finden mehr Erregung, Zufriedenheit und Geborgebheit  statt, je höher derAusstoß des Stoffes ist. Precht meint aber: Das Hormon bewirkt aber nicht Liebe und Treue auf Dauer. Da spielen andere Faktoren eine Rolle.Der Mensch ist weniger chemisch, als allgemein angenommen. Es erübrigt sich, die Gene auf Treuecodes abzusuchen. Oxyt0cin hat mit Liebe soviel zu tun, wie Curry mit einem indischen Essen. Daraus ergibt sich allerdings einProblem. Wer das glaubt, kann nicht mehr alles Unleidliche auf die Hormone schieben, was zur Zeit weitverbreitet stattfindet. Was führt zur Liebe?

Emotionen, die so schnell kommen und gehen , dass man sie kaum halten kann, bieten auch nicht die Grundlage für Liebe. Vielleicht für Verliebtheit.  Wie beschreibt man dann die Liebe? Bei den Gefühlen nähert sich der Leser dem Schlüssel zu den Gedanken über die Liebe, die in diesem Buch verankert sind. Es ist  so, dass Menschen beständig fühlen. Sie sind sogar erstaunlich beständig, im Gefühl, das immer auf eine konkrete Erinnerung, Person, auf einen Geschmack u.s.w. bezogen ist. Ebenfalls beständig sind die Gedanken. Die Gedanken sind so beständig, dass sie langfristig auf das Verhalten in der Liebe wirken. „Gefühle sind der Klebstoff, der uns zusammenhält. Sie entscheiden darüber, was uns nahegeht“,sagt Precht. Liebende fühlen, dass sie das Gleiche meinen und sich verstehen. Gedanken erklären das, was wir fühlen, wünschen und wollen. Wir schaffen die Liebe selbst. Wenn wir Liebe schaffen, wie sieht dann die Bauanleitung aus, fragt der Autor. Wir haben als Kinder gebaut, im Sand , Flugzeuge aus Papier, Häuser aus Holzbausteinen, aber wie man Liebe baut, dafür gab es kein Spielzeug. …Dass Kultur die Fortsetzung der Biologie mit anderen Mitteln ist, erfährt der Leser, Kultur prägt Liebe, das lernt man bei Precht. Wenige sind mit Märchenprinzen oder Märchenprinzessinnen verheiratet. Viele finden ihre Langzeitpartner nicht wirklich toll.Ist das Liebe? Man arrangiert sich… Wenn wir aber den Willen haben, zu lieben. Precht schreibt: Die Psychologie der Willensfreiheit des Menschen inPunkto Liebe ist wenig erforscht. Was aber eine gesicherte Erkenntnis ist: Unser Bedürfnis und unsere Fähigkeit zu lieben, stammt aus unserer frühkindlichenPrägung und kindlichen Erfahrung. Die Rolle des Kindes in der Familie, Geschlechterrollen, Aufmerksamkeit die das Kind erhält u.s.w. sind Auslöser für die Art, wie das erwachsen gewordene Kind später liebt. …“Fast automatisch neigen wir dazu, unser ganz persönliches Familiendrama später zu inszenieren, Muster auszuleben.“ Dieses Wissen macht unruhig, denn Leser fragen sich, ob und wie sich ihr Familiendrama in der Ehe widerspiegelt.Welche Muster sie realisieren.  Nach Precht sind den Liebenden ihre Muster wichtiger, als das Glück. Wenn das wirklich so sein sollte, haben wir da nicht enorme Reserven, wir Menschen, wenn wir lernen würden Muster aufzulösen, zu entschlüsseln um glücklicher zu sein…. Menschen, die Farbe in unser Leben bringen könnten sind ungeeignet für lange Partnerschaften, weil sie das Muster nicht realisieren, das uns vertraut ist und  die, welche es mit uns ausleben, verblassen mit den Jahren des Zusammenlebens zu einem netten Grau. Es gibt viele, die viel Farbe in die Beziehung bringen, aber auch viele die Langeweile und Entfremdung erleben. Liebende verlangen heute: Versteh mich und mach mein Leben interessant, sagt Precht , dem widersprach Erich Fromm mit den Worten: „Der Liebende will nichts haben, er respektiert, was ist, und er gibt, statt zu raffen“ Erich Fromm beeindruckt R.D.Precht nicht. Dieser lehnt ab und sagt, warum soll man nichts haben wollen, wenn man liebt? Will nicht jeder Mensch etwas haben und sei es nur seine Ruhe …? Der Streit der Ideen macht das Buch interssannt und lesenswert, auch wenn man beim Lesen das respektlose Gegenargumentieren nicht immer teilt, weil mit jedem neuen Argument ein weiterer Gedanke oder eine Frage entsteht. Wer gerne Philosophisches liest, sollte zugreifen. Richard David Precht ist ein begabter Autor, ein intelligenter Schreiber, der die News wissenschaftlicher Erkennntnisse meisterhaft verarbeitet.  Ein Freund meines Sohnes heiratet morgen. In die Glückwunschkarte habe ich ein Zitat aus „Liebe – ein unordentlichesGefühl“ geschrieben. Vielleicht macht es die jungen Liebenden klüger. R.D.Precht (Wikipedia)

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Die Thüringenauswahl hat gesiegt

Verfasst von monalisa50ff am 18. Juni 2009

Auch wenn der wonnige Monat Mai leider schon wieder vorbei ist und das Jahr sich der Mitte zuneigt, will ich ein Éreignis posten. Zum Verbandspokal der Erwachsen in Hassenroth,am 16. und 17.05.2009, siegte die Thüringenauswahl der Recurvebogenschützen souverän, trug damit den Namen Thüringens in sehr positiver Weise in den Odenwald. Auf dem hoch gelegenen Sportplatz  des kleinen, am Hang gelegenen, sehr schönen Ortes Hassenroth, konnte man weit über den Odenwald blicken. Es war romantisch, da mit Pfeil und Bogen zú schießen. Glück hatten wir mit dem Wetter, das am Abend vor der Ankunft die Keller voller Wasser geschüttet hatte. Als wir nach der langen Fahrt eintrafen, hatte die Sonne sich eines besseren besonnen,  den blauen Himmel beschert und  viel Wind, der die Wolken vor sich her trieb. Das Wetter ließ manchen Pfeil vom Winde verwehen. Trotzdem haben alle gekämpft. Ein großes Dankeschön geht an die fleißigen Gastgeber, die am Abend alle mit einem tollen Essen überraschten.  Wir tranken einen wunderbaren leichten Rotwein, mit dem wir auf meinen Geburtstag anstoßen konnten, zu dem mir Thomas Röher, der stellvertretende Vorsitzende des DBSV 1959 e.V. herzlich gratuliert hatte, was dann auch viele andere taten. Am nächsten Morgen gab es glücklicherweise keine Kopfschmerzen, wie sie manche Weine hervorrufen. Wir haben in einer gastfreundlichen Pension übernachtet, deren Zimmer mit durchgängigen Balkons den Eindruck vermittelten, dass man nicht allein ist. Aus der befestigten Steinterrasse wuchs ein Kirschbaum, der den Gästen irgendwann Schatten und Kirschen spenden wird.  Die Thüringer haben das Match im Odenwald  für sich entschieden, deshalb erscheinen sie jetzt hier in voller Schönheit, was wir Bernhard Möslein zu verdanken haben, der dieses denkwürdige Foto anfertigte.

v.l.: Andrea Röher, Gabi Möslein, Frank und Kerstin Jecke , sowie Martin Kornhardt 

Ergebnisse

Mannsch1

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Könitz – eine Bogenschützenhochburg in Thüringen

Verfasst von monalisa50ff am 16. Juni 2009

Könitz 14.06.2009 034Könitz ist ein Dorf, das in der Nähe von Saalfeld, idyllisch am Wegesrande liegt. Wenn man durch den Ort geht, erlebt man eine Gemeinde, die sich sehen lassen kann mit frisch geputzten Hausfassaden und gut gepflegten Vorgärten. Mitten im Ort, an der Hauptstraße gelegen, befindet sich der Bogensportplatz ein wunderschön gelegener Ort der Entspannung, aber auch der Wettkämpfe und Auseinandersetzungen. Am vergangenen Wochenende , 13. und 14.06.2009, fanden bei Sonne, blauem Himmel und mäßigem Wind gleich zwei Turniere statt. Samstag das 2×70m Schießen mit Finalschießen. Es gewann ganz souverän Christina Schäfer eine der starken Frauen des deutschen Nationalteams. Ich hatte meinen Mittenstabilisator zu Hause liegen lassen und bemerkte erst spät, dass dieses entscheidende Teil in der Ausrüstung fehlt. Zum Glück war Jürgen Todtenhöfer noch in seiner Firma Black Flash anzutreffen. Er inspizierte ein paar Kisten und Schubladen fand mit bemerkenswerter Sicherheit unter tausend Dingen den Stabi seiner Tochter Vera, der seit Jahren vor sich hinschlummert, dazu die passenden Schrauben und mir war geholfen. Ich schoss 278/291 Ringe, was für mich im 2. Durchgang eine persönliche Bestleistung bedeutete. Frank , mein Mann, hatte am Ende insgesamt 5 Ringe mehr zu bieten, so dass ich innerfamiliär Zweite wurde. Sonntag startete der Könitzer Gemeindepokal, mit der jährlich stattfindenden traditionellen FITA Runde über vier Entfernungen. Hier bestätigten sich die guten Ergebnisse vom Vortag. Insgesamt war es ein sehr gut organisiertes Turnier. Es waren viele Kinder am Start, ein Ergebnis der guten Nchwuchsarbeit des Könitzer und anderer Vereine. Am späten Nachmittag, kurz vor Beginn der letzten Entfernung, der 30m,  erschien Andrea Wende, die engagierte Bürgermeisterin der Gemeinde Unterwellenborn, zu der auch Könitz zählt. Sie kam zu uns an die Scheibe, da sie hier vertraute Gesichter, nämlich Brigitte Brühl und Ulrike Wagner, zwei sehr gute Schützinnen vorfand,  und half uns, indem sie die Schreibarbeit übernahm. Damit konnte sie bei uns gut Punkten. Zur Siegerehrung gratulierte sie allen, die es verdient hatten. Besonders ehrte sie aber Andrea Weihe, die Compounschützin  mit Weltniveau, weil diese mit ihren super guten Leistungen den Namen Könitz weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt gemacht hat.  (Website Bogensport Könitz)

oben: Fotos, die einen Compoundbogen, den man an den Rollen erkennt und einen Recurvebogen (olympischen Bogen) zeigen. Mitte: Schützen am Start , Ausschnitt der Siegerehrung , unten: Andrea Weihe links, mit Ortsbürgermeisterin , Andrea Wende

Könitz 14.06.2009 029Könitz 14.06.2009 030

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Rettung

Verfasst von monalisa50ff am 28. Mai 2009

Dieser Baum wäre nicht das, was er heute ist. Wenn ich aus meinem Dienstzimmer auf ihn schaue kommt er mir vor wie ein guter Freund. Als er vor einem Jahr umgesetzt wurde, bekam er kleine Blätter, die schnell verwelkten. Es sah so aus, als würde es ihm sehr schlecht gehen. Da gaben meine Kollegin und ich ihm regelmäßig Wasser, bis weit in den Herbst hinein, in der Hoffnung, dass sich das Wurzelwerk weiter entwickelt und die Baumkrone ernähren kann. In diesem Jahr gedeiht er prächtig. Die Blätter haben ein schönes saftiges Grün. Viellcht sollte ich ihm einen Namen geben. Kühe geben schließlich auch mehr Milch, wenn man sie persönlich anspricht.

 Frank 08 015

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Glauchau – offene Vereinsmeisterschaft 2009

Verfasst von monalisa50ff am 27. Mai 2009

Hier stehen wir (von rechts:  Horst Paudler , Dieter Horn und Kerstin Jecke, Jenaer Bogensportler ), relativ entspannt herum und machen noch unsere Späße. Das war vor dem Turnier vom letzten Sonntag, den 24.05.2009. Dann hieß es bei etwas kühlem Wetter, sowie  hin und wieder aufflauendem Wind, sich zu konzentrieren und 144 Schuss abzugeben. Erleichtert wurde das Vorhaben durch die ausgezeichnete Organisation, die angenehme Atmosphäre auf dem gut gepflegten Glauchauer Bogensportplatz und durch die freundlichen Gespräche zwischendurch. Hier möchte ich und mein Mann dem Glauchauer Orgteam ein herzliches Dankeschön sagen.  Ich hatte mir vorgenommen, mehr als 1200 Ringe zu schießen, was mit 1212 Ringen auch so eintraf.

Link zum DBSV ,Verbandspokal u.a.Ergebnisse u.s.w

 Ergebnisse Glauchau FITA 2009

Kerstin, Dieter und Horst in Glauchau 2009

24.05.2009 003

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Muttertag

Verfasst von monalisa50ff am 14. Mai 2009

Obwohl meine Kinder erwachsen sind, fühle ich mit ihnen und spüre ein unsichtbares Band, auch wenn die Begegnungen weniger werden, da sie ihre Ziele verfolgen, Interessen haben, also eigene Wege gehen, die meine seltener kreuzen. Das, was ich heute bin und was ich an mir mag, wäre ich nicht ohne sie. Ich habe ihnen viel gegeben, Zeit, Reden, Freiheit, Grenzen, Erlebnisse, Essen, Kleidung, Pflege, Späße, Spielzeug, Schulzeug,  das eigene  Zimmer, Urlaub, Taschengeld, ein zu Hause, eine Familie,  Humor , also viel Liebe,  aber ich habe auch viel erhalten, was sich mit wenigen Zeilen nicht in Worte fassen lässt. Manches habe ich deutlicher, ehrlicher zu sehen gelernt. Dafür bin ich ihnen dankbar, auch für die Muttertagsblume, die Sonntag bei mir zu Hause stand, als ich von Oberbauerschaft zurückgekommen war, glücklich, dass ich zur Bundesliga mit meinem Schießstil und dem neuen Griffstück optimale Ergebnisse erzielen konnte. 

Frank 08 012

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Kontakt zur WHO

Verfasst von monalisa50ff am 8. Mai 2009

Heute, am 08.05. 09, gegen Mittag, traf ich in der tiefsten Provinz eine gut aussehende, braun gebrannte, schlanke Bekannte. Wir umarmten und drückten uns herzlich, redeten angeregt über Dies und Das. Bald kamen wir zum Thema „Schweinegrippe“:           Sie sagte, dass sie gerade aus Mexiko zurückgekehrt sei, dass man, bezogen auf das Influenza A(H1N1) auch bei ihr am Flughafen in Mexico geprüft hat, ob sie Fieber habe, dass sie die Visitationen am Heimatflughafen rechtzeitig umgangen sei. Von der Reise schwärmte sie. Als sie in Mexiko ihre Rundfahrt begann, waren die Museen und Galerien geöffnet, so dass sie auch im Nachhinein noch erfreut war, keine Verbote beim Besuch von öffentlichen Einrichtungen erleben zu müssen. Wir redeten, während ich dachte: „Sie sieht blendend aus, gut erholt, von der kleinen Infektion der Lippe abgesehen, die ich nicht bemerken würde, wenn sie vom Urlaub an der Ostsee zurückgekehrt wäre.“  

WHO  Weltkarte der Influenza A(H1N1) WHO

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