Monalisa 50ff Blog

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50 Jahre DBSV 1959 e.V.

Verfasst von monalisa50ff am 25. Oktober 2009

Der Deutsche Bogensportverband 1959 e.V. , gegründet am 23.10.1959, feierte am vergangenen Wochenende in Oberhof, Thüringen sein 50jähriges Jubiläum. Ursprünglich in der DDR geboren, gehören ihm mitlerweile  ca. 6000 Mitglieder, Bogensportler aus ganz Deutschland, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, aktive Sportler, Organisatoren und fördernde Mitglieder an. Stellvertretend trafen sich 150 Aktive, fördernde Mitglieder und Ehemalige in Oberhof am Rennsteig, also im grünen Herzen Deutschlands, im Thüringer Wald. Was der DBSV zur Zeit ist, zeigte sich auch bei dieser super gut organisierten Veranstaltung.  Leben pur. Charakteristisch für dieses Treffen waren die  Begegnungen guter Freunde aus Ost und West, aus meiner Sicht etwas ganz Wertvolles. Es wurde in einer modernen drei Felder Halle geschossen, wofür ich den Erfurter Sportfreunden herzlich danken möchte. Sie waren extra angereist und haben das Turnier organisiert. Wer lieber wandern wollte, konnte sich zum Grenzadler begeben, die Biathlonarena, den neuen Skitunnel und die Rennschlittenbahn anschauen. Leider verbarg der Nebel manch interessante Aussicht, was aber der guten Sache keinen Abbruch tat. Abends traf man sich festlich gekleidet in der Joel Bar im „Oberen Hof“. Hier fand die Festveranstaltung statt, die von einigen besonders belastbaren Gästen und Organisatoren erst früh halb vier verlassen wurde. Gleich am Anfang sang ein Chor “Freude schöner Götterfunke“. Das Lied “mit dem Pfeil und Bogen“hatte er extra einstudiert, zur Freude der Bogensportler. Der Bürgermeister von Oberhof,Thomas Schulz, begrüßte alle herzlich in seiner Gemeinde und Thomas Röher, der im Vorfeld mit seinem Team unglaublich fleißig gearbeitet hatte, dankte für die Gastfreundschaft und die Großzügigkeit. Stefan Lehmann und Wolfgang Kalkum hatten in der Joelbar über das Programm die Regie. In Talk Runden wurde über Vergangenes geredet und Ideen für die Zukunft vorgetragen. Wer wollte, konnte tanzen und verdienstvolle Sportorganisatoren wurden geehrt. Nach den Ehrungen war mir klar, was den Verband eigentlich auszeichnet: die Tatsache, dass, wenn man tatsächlich alle hätte ehren wollen, die es verdient hätten, der Abend kein Ende genommen hätte. Vielleicht liest jemand von diesen Sportfreunden diese Zeilen und stimmt mir zu.  Was bleibt nach dem Fest ? Eine gute Erinnerung, die Hoffnung, dass es den DBSV noch recht lange geben und dass er sich auf allen wichtigen Ebenen durchsetzen wird, als zuverlässiger Vertreter der Bogensportler. Dazu bedarf es auch der Werbung und zu diesem Zwecke gibt es in den nächsten Wochen im Museum „Oberer Hof“ eine Ausstellung über den Bogensport im DBSV zu sehen, die sich hoffentlich viele Winterurlauber ansehen werden. Ein Film zeigt in Ausschnitten, die Vergangenheit und die Gegenwart des Verbandes mit seinen besonderen Facetten und Gesichtern, so dass man mit anschaulichen Bildern in einprägsamer Weise das Wichtigste erfährt. Abschließend möchte ich mich beim Filmteam und bei den Organisatoren herzlich bedanken.  

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Vor dem Turnier in Oberhof wurden spezielle, für den DBSV 1959e.V. entwickelte Übungen trainiert.

 

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Nebel…

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Das ist Diana. Sie hat sich auch im DBSV 1959e.V. angemeldet. Wer weiß, wo ich sie getroffen habe?

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Trainingslager für Jenaer Bogensportler und News

Verfasst von monalisa50ff am 20. September 2009

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Vom 29.07.2009 bis zum 02.08.2009 fand auf dem Bogensportplatz in Jena ein Trainingslager statt.       Frank Jecke  beschäftigt sich seit Jahren mit den Besonderheiten des koreanischen Schießstils. Er stellte  Informationen, Videos und Bildmaterial bereit und  hielt Vorträge zu den wesentlichen Schritten des Schießstils, angelehnt an die Erkenntnisse von Kisik Lee. Dafür gab es kein Honorar, denn die aktive Durchführung des Trainingslagers war  als Beitrag zum Vereinsleben gedacht. Da wir sonst meist bei Wettkämpfen starten, wollten wir den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beim Training behilflich sein.  Die Lehrgangsteilnehmer/innen betrachteten die Videos der Finalrunden von Weltcups , Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Parallel dazu trainierten sie und wurden während des Trainings gefilmt. Wer wollte, konnte allein oder vor der Gruppe die Videos analysieren. Jeder wurde respektvoll behandelt und beraten. Ziel war es, modernes Wissen zum Schießstil zu erfahren und die kritische Auseinandersetzung mit dem traditionellen Stil herbeizuführen.  Parallel dazu konnte man sich auch spielerisch sportlich betätigen, oder sich einfach bei liebevoll zubereiteten Mahlzeiten niedersetzen und miteinander reden. Mit Heide Opitz hatte ich vor etwa einem 3/4 Jahr die Idee beraten. Sie half, wo sie konnte , organisierte auch eine Spende, für die ein Gerät gekauft wurde, das im Training nützlich sein wird. Annelies Haustein kochte unermüdlich Lukullisches. Selbst das gute Wetter spielte mit, so dass über mehrere Tage ein reges Leben den Sortplatz belebte. Am Ende führten wir einen Wettkampf mit Finalschießen durch, den Frank Jecke vor Andrea Röher gewann.  Sidney Wiebicke belegte den 3.Platz. Damit war aber das Trainingslager noch nicht beendet. Es fand eine Auswertung statt und jeder konnte sich aus einer Schatztruhe einen Gegenstand wählen und mitnehmen, als Erinnerung an die schönen Tage in der Jenaer Oberaue und an das neu Gelernte. Es wäre schön, wenn mein gutes Gefühl zu dieser Veranstaltung auch bei den Teilnehmer/innen so vorhanden wäre.

Ein Wochenende später starteten einige Teilnehmer des Trainingslages beim Kurbadturnier in Aue /Schlema und brachten einen Medaillienregen nach Jena zurück.  

Bogensport u.a 8-09 122

 

Bei der DM des DBSV 1959e.V. für die Altersklassen 2009 ab 40 aufwärts, wirkte das Training noch nach. Wir erreichten gute Ergebnisse , eine Goldmedaille für die Jenaer Mannschaft und eine Silbermedaillie für mich. Sylvia Titzeaus Ettenbeuren , Bayern, meine liebste Gegenerin, holte mit einem souveränen Ergebnis von 1256 Ringen Gold. Das Turnier fand in Leipzig unter der Regie des Bogensportvereines Mogono Leipzig statt. Von hier aus möchte ich  allen danken, die uns diesen gut organisierten schönen Wettkampf ermöglicht haben.  

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Stefan Vorrath  gewann eine Goldmedaillie trotz der vielen Arbeiten zur Vorbereitung und Durchführung des Turniers. Damit setzte er seinem Verein Mogono Leipzig die Krone auf. Besonders erwähnenswert finde ich, dass er einige Wochen später erneut, diesmal aber bei der deutschen Meisterschaft des Schützenbundes, Seniorenklasse,  2009  Gold gewann.  Herzlichen Glückwunsch für diese Erfolge.

 

 Christiane Röher, gewann  am 12./13.9.2009 eine Silbermedaille bei der DM Damen und Herren des DBSV 1959 e.V. in Erfstedt (NW) mit 1149 Ringen. Das ist wieder ein super Erfolg für den Jenaer Bogensportverein. Herzlichen Glückwunsch.

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Sturm der Liebe

Verfasst von monalisa50ff am 21. Juli 2009

Neues vom Bogensport: Die Serie „Sturm der Liebe“ läuft erfolgreich, mit guten Einschaltquoten im Ersten. Viele mögen diese Serie, die von  Lieben und Intrigen im Alltag des Landhotels „Fürstenhof“ in Oberbayern handelt. Seit heute geht es noch nicht sportlich zu, aber Annika und Hendrik Bruckner, die neu hinzugekommenen Geschwister, betreiben den Bogensport. Annika möchte gerne zur Weltmeisterschaft nach Korea, hat aber leider erstmal eine Verletzung zu verkraften, die sie daran hindert, die Qualifikationsnorm zu erreichen.  Die Schauspieler Uta Katharina Kampowsky(29) und Golo Euler haben bei Henryk Lach fleißig trainiert, um glaubwürdig zu wirken. In der OTZ Gera war heute auch zu lesen, dass die Schauspielerin vielleicht weiter trainieren wird, weil ihr die Ruhe und die Konzentration beim Bogenschießen gut gefallen und es während der Dreharbeiten Spaß macht, einige Pfeile zu schießen.  Ihr Schießstil ist schon sehenswert und wird sie sicher mit guten Treffern belohnen. Also dann wünsche ich den jungen Schauspielern alles Gute beim Start in das Serienleben und, was das Bogenschießen betrifft, alle Pfeile  ins Gold, dazu, um die gute Mischung perfekt zu machen,  viel Spaß beim Drehen.

 

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Dreamteam

Verfasst von monalisa50ff am 28. April 2009

Wir (Christiane Röher, Josefine Klauer und ich) haben am Sonntag mit vereinten weiblichen Kräften den Thüringenpokal der Bogenschützen für Jena erobert. Honoriert wurde das mit einer super Berichterstattung von Bernhard Möslein in der OTZ Gera. Dazu erschien ein vielsagendes Foto, auf dem unsere große Freude gut zu sehen ist.  Wenn ich uns so ansehe, kann ich nur denken:Dreamteam. Heute konnte ich genau erkennen, wer die OTZ  liest. Da gabs nämlich Gratulationen. 1991 holten drei Frauen auch den Pokal, eine davon war ich- aber dann kam eine lange Zeit des Wartens, bis Christiane und Josefine herangewachsen waren und mit ihren tollen Ergebnissen diesen Sieg vom Wochenende ermöglichten. Ich freue mich auf das nächste Turnier und bin gespannt, wie sich mein neues Bogengriffstück auch weiterhin bewährt. Es naht die erste Runde der Bundesliga am 8. und 9.5 und ein Verbandspokal um den 16.5.09 herum.

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Abendschießen in Glauchau

Verfasst von monalisa50ff am 17. Januar 2009

Es wird langsam zu einer guten  Tradition, dass wir in Glauchau in den Abend hinein ein Hallenturnier schießen. Gestern, 16.01.2009, 18.30 Uhr ging’s los: schießen, mit aller Kraft und Konzentration, mit bewusster Anspannung und Entspannung. Das tut gut, man hat es wieder, im Alltag, oder bei der Arbeit, denn der Körper bedankt sich für die Bemühungen.  

Im Januar 1979  habe ich mich beim Bogensportverein Carl – Zeiss – Jena angemeldet. Damals gab es in der DDR kein modernes Bogenmaterial zu kaufen. Die Nationalkader erhielten mit Devisen(Westgeld) vom Staat bezahltes Material. Anfänger nahmen , was der Verein für sie bereit hielt, es sei denn, sie hatten Westverwandschaft, die Bögen und Pfeile  für sie kaufte. Ich bekam vom Verein einen 14kp Bogen aus Holz mit schmalen Glasfiberwurfstangen und versuchte damit zu treffen, was im ersten Anlauf auf 20 m Entfernung sehr gut  ging. Bei den Vereinsmeisterschaften in Rostock 1980, startete ich bei den Anfängern und belegte den dritten Platz . 

Vom ersten Tag an hatte ich viel Interesse an dieser Sportart. Wie kam ich auf die Idee? Mein Freund, der später auch mein Mann wurde,  hat mich in den Verein mitgenommen und ich fand es schön dort, weil die Jenaer Bogenschützen und Bogenschützinnen (Zeissianer, Leute von der Uni, Lehrer u.s.w.) mir ausgesprochen sympathisch waren.  Wir waren  jung und  es gab immer etwas zu lachen und zu tun. Wir trainierten gemeinsam, feierten, wenn es Anlässe gab, oder luden zu unseren traditionellen Turnieren ein. 

Nach einiger Zeit nahm ich an Wettkämpfen teil. Ich trainierte mittlerweile mit einen Recurvebogen, dessen Wurfarme 17kp Auszugskraft hatten und mit dem ich 70 m schießen konnte. Was mir früher sehr gefiel und mich auch auch heute oft beeindruckt, das sind die Äußerlichkeiten eines Turnieres im Freien  -  weiße Kleidung, grüne Wiese, Scheiben mit den farbigen Spiegeln, Sonne, vielleicht noch blauer Himmel, also Umstände, die zum Bleiben einladen. Wenn es allerdings aus allen Himmelsrichtungen schüttet und der Wind pfeift, was dann mitunter auch stundenlang anhalten kann,vergeht der Spaß, trotzdem hat auch das was. Manchmal verzweifelte ich fast, wenn die Pfeile rechts und links vorbei ins Gras flogen, statt auf die Scheibe . Dann mussten die Pfeile gesucht werden. Erfolge hatte ich erst relativ spät.

Wenn ich heute so zurückblicke, denke ich manchmal, dass es heute einfacher ist, Schießen zu lernen, weil viel mehr Wissen vorliegt und weil sich jeder das Materiel kaufen und anpassen kann, wie er es braucht. Aber entscheidend ist und bleibt der Mensch, der einen optimalen Schießstil, gepaart mit  innerer Ruhe, Mut, festem Willen, Kraft, Konzentration und Energie durchsetzt. Das ist gar nicht so einfach, denn unser Körper tut nicht immer das, was wir denken. Erfolg heißt im Bogenschießen, möglichst viele Pfeile, auf allen Entfernungen bis 70 m, als Schussbild in der Mitte  der Scheibe zu bündeln. Wer Weltbestleistungen schaffen will, sollte das Schießen zum Beruf machen. Anders geht das heute nicht mehr. Aber der Freizeitstatus macht auch viel Freude. Man muss sich eben im Klaren sein, dass man so gut ist, wie man trainiert, sowohl qualitativ, als auch quantitativ. ..  

Wenn ich in meinem Leben irgendwo begriffen habe, dass jeder, der einen Berg bestiegen hat, auch wieder in das  Tal hinabsteigen muss, um den nächsten erklimmen zu können, dann beim Bogenschießen. Darüber hinaus gab und gibt es viele schöne Stunden, Begegnungen und Erlebnisse mit Freunden und Bekannten,  die ich nicht missen möchte… 

Zurück nach Glauchau: 265 Ringe in der ersten Runde  und 274 Ringe in der zweiten Runde (18 m a 30 Pfeile) brachten mir ein Ergebnis von 539 Ringen. Über dieses Ergebnis kann ich mich freuen. Um auf den Vergleich mit dem Berg zurückzukommen: Damit stehe ich, gemessen an meinem Aufwand, knapp unterm Gipfel. Etwas besonderes war für mich folgendes: Auf meiner Scheibe schoss die 17. der letzten Juniorenweltmeisterschaft, Anne Eichhorn. Sie schießt sehr gut und war gestern abend glücklich, auch wegen ihrer Wettkämpfe und Erfolge, die sie letztes Jahr  im Ausland erringen konnte. Sie schwärmte von den Fahrten… Ich werde ihr die Daumen drücken für 2009. Ja, an dieser Stelle danke ich den Glauchauern, vielleicht sehen wir uns zum 24h Schießen oder in Jena zur Saisoneröffnung oder beim Thüringenpokal auf unserem wunderschönen Sportplatz an der Saale.   Der ideale Schießstil 

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WM im Bogenschießen Leipzig 2007 – Rückblick

Verfasst von monalisa50ff am 29. Dezember 2008

Wir, mein Mann unsere  Tochter und ich, saßen an diesem Tag unter den Zuschauern . Ich hatte einen weißen Schirm gegen die Sonne aufgespannt, denn es war brütend heiß. Die Wettkämpfe boten soviel Spannung, dass wir , obwohl das Wasser aus allen Poren rann, ausharrten bis die letzten Pfeile auf den Scheiben staken. Ringsum saßen viele Bogenschützen. Sie waren meist weitgereist, viele kannten sich. Die Helfer, Freiwillige, davon viele  Bogensportler/innen, rannten und taten alles, um den Ablauf fehlerfrei und komfortabel für die Teilnehmer zu regeln. Allen war anzumerken, dass es für sie etwas ganz Besonderes war, hier zu sein und zu helfen.

Finalschießen um  Gold und Silber-  Team Männer

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Der ideale Schießstil

Verfasst von monalisa50ff am 9. Dezember 2008

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