Monalisa 50ff Blog

Lesenswertes

Mit ‘Elke Heidenreich’ verschlagwortete Einträge

Stieg Larsson

Verfasst von monalisa50ff am 4. August 2009

Stieg Larsson wurde am 15.08.1954 geboren. Der Tod mit 50 Jahren kam unverhofft,  riss ihn aus dem Leben. Als er nach einem Mittagessen von der Kantine zum Büro ging, sank er zusammen, erlitt einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er am 09.11.2004 starb. Damals war er in Schweden und darüber hinaus auch international  als kritischer politischer Journalist bekannt, der in seinen Artikeln über die Denk- und Arbeitsweise  rechtsradikaler, antidemokratischer  Organisationen aufklärte.  Aus der Biografie lässt sich erlesen, dass er Journalismus als engagierte Arbeit gelebt hat und auf seine Weise die Welt besser, also gerechter machen wollte.Es war nicht absehbar, dass er ein berühmter Schriftsteller werden würde. Er liebte Krimis, rezensierte öfters welche, schrieb im Urlaub und in den Nächten Bücher, deren Geschichten heute Menschen weltweit lesen. Als er die ersten drei Romane an einen Verlag schickte, wusste er nicht, dass er die Früchte seiner Arbeit nicht ernten wird. Heute und in Zukunft verehren ihn die vielen Leser seiner Millenium Trilogie weltweit. Er konnte nicht mehr erleben, wie die Verfilmung des ersten Buches in Schweden Zuschauerrekorde brach. Und er kann nun nicht lesen, wie Menschen weltweilt in Blogs sich finden und über seine Romane reden. Mit Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist brachte er Charaktere auf die Welt, die uns, die Leser/innen anrühren. Wir mögen sie, fiebern mit ihnen, denken mit ihnen und hoffen mit ihnen. Wir lesen diese Bücher voller Spannung und Sympathie, warten nach unfreiwilligen Unterbrechungen auf den Moment, wo die Geschichte weitergelesen werden kann, hoffentlich noch viele Seiten hat und bedauern, dass irgendwann Schluss sein wird.

Die Milleniumtrilogie: Das unter dem Titel „Verblendung veröffentlichte erste Buch der Trilogie heißt im Schwedischen „Män son hatar kvinner“ übersetzt: Männer, die Frauen hassen. Diese spielen eine zentrale Rolle im Roman, aber glücklicherweise gibt es auch andere, liebenswertere Menschen.

 “Flickan som lekte med elden“, Das Mädchen, das mit dem Feuer spielt, wurde im Deutschen als „Verdammnis“ in die Buchläden gebracht.

Der dritte Band: „Luftslottet som sprängdes“ , Das Luftschloss, das gesprengt wurde, erschien als „Vergebung“ in deutscher Sprache.

Stieg Larsson lebte 25 Jahre mit seiner Lebensgefährtin Eva Gabrielsson. In seinem letzten Interview, im Oktober 2004 sagte er, dass er mit den Romanen seine Rentenversicherung erarbeiten wird. Mittlerweile haben seine Bücher gigantische Summen erwirtschaftet, die größtenteils der Vater und ein Bruder erben werden. Die Lebensgefährtin hat Pech, weil sie nicht verheiratet war. Schwedisches Recht benachteiligt Unverheiratete. Sie hat auch mit den Verwandten Pech. im Internet gibt es schon Spendenaktionen, um sie zu unterstützen. Sie will auch ein Buch veröffentlichen, was interessant wird, denn vielleicht kann man so noch etwas über Stieg Larsson erfahren. In einem Testament von 1977, das nach dem Tod gefunden wurde, begünstigte er im Falle seines Todes eine kommunistische Vereinigung in Schweden. Ich weiß leider nicht, ob der Film zu „Verblendung“ bereits im deutschen Fernsehen gezeigt wurde.

Fazit: Wenn jemand diese Seite liest, sich den Namen Stieg Larsson merkt, schnell das Sparschwein erleichtert,  im Buchladen  „Verblendung“, „Verdammnis“ ,“Vergebung“ kauft, oder diese aus der Bibliothek holt, sie liest, Freunden weiterempfiehlt und mir Kommentare zum Inhalt der Bücher schreibt,  hat sich die Blogarbeit gelohnt. Gute Unterhaltung!

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Lesekreis

Verfasst von monalisa50ff am 3. August 2009

Auf der Suche nach Informationen zu Stieg Larsson kam ich zufällig zum Bücherkreis, einem literarischen Blog, das ich hier gerne weiterempfehlen möchte. Die Inhalte dürften für interessierte Leser/innen manches bieten. Was nicht auf vielen Blogs  passiert, ist hier geschehen: Die Autoren, Männer, Frauen, Freunde, Freundinnen, haben sich auf eine nicht alltägliche spannende Weise kennengelernt und zusammengerauft. Daraus sprießt Neues, Kreatives, was sich im Blog in den vielfältigen Artikeln zeigt. siehe

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Elke Heidenreichs Buch der Woche im WWW

Verfasst von monalisa50ff am 13. Juni 2009

Elke Heidenreich, eine der unterhaltsamsten Literaturkritikerinnen aller Zeiten,  ist auf den Litcolonyseiten gut erreichbar und tut etwas, das den Lesern sehr nützt. Sie rezensiert in relativ kurzer Zeit, in ihrer unverwechselbaren, anregenden Art  jeweils das Buch der Woche, so dass man eine gehaltvolle Kurzinformation zu den verschiedensten Neuerscheinungen erhält. Also möchte ich hiermit meinen Blogbesuchern empfehlen, da vorbeizuschauen.

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neue Literatursendung beim ZDF

Verfasst von monalisa50ff am 10. Februar 2009

Amelie Fried

Auf dem Presseportal des ZDF wurde heute, am 10.02.2009 bekannt gegeben, dass Amelie Fried mit  Ijoma Mangold in Zukunft eine Literatursendung es ZDF  moderieren wird. Diese dient als Ersatz für die verloren gegangene Sendung von Elke Heidenreich, und sie wird voraussichtlich ab Mai 2009 starten. Ich freue mich, dass es wieder eine Literatursendung geben wird und ich finde es traurig, dass Elke Heidenreich nicht zum Team gehört. Amelie Frie wurde durch Romane, teilweise auch Bestsellerromane, bekannt. Ijoma Mangold ist etwas jünger, Jahrgang 1971 . Aber auch er hat sich bereits in den Medien einen Namen gemacht. So zum Beispiel als Literaturkritiker. In diesem Fachgebiet lehrt er als Gastprofessor an der Universität Göttingen.

siehe auch:

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LitCologne2009

Verfasst von monalisa50ff am 1. Januar 2009

Das große Literaturfestival LitCologne 2009 findet ab 12.03.2009 in Köln statt. Es scheint mir so, als wäre es für Bücherfreunde ein“Muss“ , dabeizusein. Die Internetseite LitColonie.de,  wirkt auf mich verführerisch, aus verschiedenen Gründen: Sie erhellt als  literarisches Highlight das Internet. Erstens beherbergt sie die Sendung „Lesen“ von Elke Heidenreich, 2. erfährt man alles über das Literaturfestival, 3. lernt man Autoren und Bücher kennen, auch für Kinder  und 4. kann man Bücher kaufen. Ich habe leider das Problem, dass nach einer Fehlermeldung die Sendung „Lesen“ nur mit größter Geduld herunterzuladen geht. Die Seite wurde laut Frau Heidenreich bereits von 2 Millionen Usern angeklickt.

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Buchbesprechungen von Elke Heidenreich

Verfasst von monalisa50ff am 9. Dezember 2008

Elke Heidenreich hat nicht lange mit ihrem Abgang aus dem ZDF gehadert. Ihre Sendung wird nun im Internet übertragen.  siehe 

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Elke Heidenreich über Doris Lessing

Verfasst von monalisa50ff am 30. Oktober 2008

Doris Lessing hat 55 Bücher geschrieben und sie hat sich immer verändert. Sie hat sich entwickelt und das in veränderten Standpunkten aufgeschrieben.Ist es nicht schön, wenn sich ein Mensch entwickelt?

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Das ZDF entlässt Elke Heidenreich

Verfasst von monalisa50ff am 24. Oktober 2008

So kam es, wie es kommen musste. Kritik bringt selten Freunde. Literaturkritiker sind es gewohnt zu kritisieren, sie leben teilweise davon, das Haar in der Suppe zu entdecken. Elke Heidenreich beschrieb die Veranstaltung zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2008 - sie fand am 11. Oktober statt –  mit Attributen wie: jämmerlich, grottendumm, arm, verblödet, kulturlos und lächerlich, um Herrn Reich Ranickis Ablehnung des Preises für sein Lebenswerk erklärbar zu machen. Weiter sagte sie: „Man schämt sich, in so einem Sender zu arbeiten. Sie erwähnte auch, dass man sie ja nun entlassen könnte, gaubte aber vielleicht nicht daran, dass man ihr das antun würde, denn sie lud Thomas Gottschalk, den sie noch vor wenigen Tagen für unfähig und uncharmant erklärt hatte, zu einer „Versöhnungsrunde?“ in ihre Sendung ein. Er war mehr als „verschnupft“ und lehnte die Einladung ab. Die Intendanten des ZDF beenden nun den  Arbeitsvertrag mit Frau Heidenreich als Moderatorin  „mit sofortiger Wirkung“. Herr Thomas Bellut, der Programmdirektor vom ZDF, sagt, dass nach diesem Vorfall ein  Vertrauensbruch zwischen dem ZDF und Frau Heidenreich bestehe. Es könne auf dieser Basis keine weitere gedeihliche Zusammenarbeit geben.  Einige wenige Buchverlage kritisieren nun das Verhalten des ZDF in Form eines offenen Briefes. Sie begründen ihren Widerspruch: Nur  wenige gibt es im deutschen Fernsehen, die sich für die Lese- und Buchkultur so eingesetzt haben wie Frau Heidenreich. Zu den Unterzeichnern gehören: Joachim Unseld von der Frankfurter Verlagsanstalt, Helge Malchow von Kiepenheuer & Witsch und Marcel Hartges Vertreter von  Dumont. Frau Heidenreich ist 65 Jahre alt und eine intelligente Frau , die vielleicht nicht weise ist. Aber sie versteht viel von Büchern und Autoren. Wenn sie in ihrer Sendung über Bücher redete, in einer unvergleichlichen  freundlichen und humorvollen Art, zog sie uns in ihren Bann. Schade, dass es so nicht mehr sein wird. Die Motive eingeschnappter Intendanten kann ich zwar verstehen, aber sie setzen sich meiner Ansicht nach ins Aus und behalten keinen guten Namen in der Affäre. Gäbe es nicht, wenn sie großzügiger über eine weibliche spitze Literatenzunge hinweggehört hätten - jetzt höher Einschaltquoten ? Aber wir Deutschen sind daran gewöhnt, uns gegenseitig zu bestrafen. Ich weiß auch nicht, wer uns das beigebracht hat.  siehe auch:

Literatur: angelehnt an die  OTZ Gera vom 24.10.2008

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Marcel Reich Ranicki und Elke Heidenreich

Verfasst von monalisa50ff am 14. Oktober 2008

Was ist passiert? Wer treibt die Wellen über den Strand? Herr Reich – Ranicki (siehe Homepage) sollte während der Verleihung des großen Fernsehpreises 2008 für sein Lebenswerk geehrt werden. Als man ihm das Wort erteilte, nahm er den Preis nicht an. Ursprünglich war es ihm nicht unsympathisch, geehrt zu werden. Wäre er denn sonst der Einladung gefolgt ?  Aber so geschah es, wie es kommen musste: Nach vielen nichtssagenden, langweiligen Worten, zwielichtigen Preisträgern, stammelnden Siegern des Abends, dem immer unerträglicheren Warten auf den Augenblick, und dem Dilemma eines harten Stuhls, platzte Herrn Reich -Ranicki der Kragen.

Elke Heidenreich schreibt in der FAZ, sie hätte dem Gott des Zornes, die Laudatio gerne gesprochen und gab deutlich zu verstehen, dass es ein Fehler war, sie bei der Auswahl zu übergehen. Sie hätte dem Altmeister der Literaturkritik und dem  Bestsellerautor M.R-R. mit bilderreichen Worten gedankt.  Schade, dass es nicht soweit kommen konnte: Hätte sie doch ein wertvolles erzieherisches  Erlebnis  geschaffen, nur mit Worten, und Gedanken, die zeigen, wie Menschen miteinander umgehen, wenn sie tatsächlich aneinander interessiert sind.

Frau Elke Heidenreich erinnert mich an die kluge Bauerntochter aus einem der Märchen der Gebrüder Grimm. Sie hat aus meiner Sicht Recht, wenn sie sagt, Herrn Ranicki habe man Unrecht getan, die Veranstaltung sei seiner unwürdig, die Halle zu unpersönlich, und der Versuch Hollywood kopieren zu wollen, vermessen. Die kluge Bauerntochter heiratete einen König zur Belohnung für ihre Klugheit. Wer belohnt Frau Heidenreich? Ich freue mich auf ihre nächste Sendung.

 lesen Sie auch zum Thema:

Marcel Reich-Ranicki bei Thoamas Gottschalk

Das ZDF entlässt Elke Heidenreich 

Elke Heidenreich über Doris Lessing

Elke Heidenreich Dezember 2008

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