Mit ‘Leser’ verschlagwortete Einträge
Verfasst von monalisa50ff am 9. Oktober 2009
Auf dem Büchermarkt erscheint in diesen Tagen das Buch von Peter Langmann „Amok im Kopf“. Der Autor hat Amokläufe, die von Schülern in den USA begangen wurden analysiert und Schlussfolgerungen zur Persönlichkeit der Täter abgeleitet. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch für Lehrer, Psychologen, Sozialpädagogen u.a. sehr aufschlussreich sein könnte. mehr
Belitz GmbH, Julius, 334 Seiten, 19.95€
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Verfasst von monalisa50ff am 8. Oktober 2009
Wer kennt Herta Müller? Relativ überraschend, wurde der diesjährige Nobelpreis während der Preisverleihung in Stockholm an Herta Müller verliehen. Sie wurde bekannt durch Bücher, die Biografisches verarbeiten. Herta Müller lebte bis 1987 im Rumänien Ceaucescus. Dann zog sie nach Deutschland. Mit ihren Büchern schafft sie Erinnerungen an diese Heimat und sie gab auch Menschen eine Stimme, die als Deutschstämmige (Banater Schwaben) in Rumänien Repressalien ausgesetzt waren. Einige Titel: “Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt“, „Die blassen Herren mit den Mokkatassen“, „Der Fuchs war damals schon der Jäger“ , „Heimat ist das, was gesprochen wird“, „Der König verneigt sich und tötet“ ,“Atemschaukel“(2009). Herzlichen Glückwunsch, Frau Müller! mehr
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Verfasst von monalisa50ff am 1. Oktober 2009
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Verfasst von monalisa50ff am 21. September 2009
Ein KulturSpiegelWettbewerb hat 2500 Nachwuchsautoren angelockt, ihre Kurzgeschichte zum Thema “15 Min.“ zu schreiben. Die 20 interessantesten Geschichten kann man bei Kultur Spiegel Online lesen.
Wer will, kann seine Stimme für die beste Geschichte online abgeben und möglicherweise an einer Liveveranstaltung , einem Casting mit Lesungen teilnehmen. Was bringt der Wettbewerb den Teilnehmer/innen? Der/die beste Autor/in erhält 3000 € . Die Siegergeschichte wird im Kulturspiegel veröffentlicht. Wer gerne Kurzgeschichten liest, kann sich Zeit nehmen und sich wundern, was es nicht alles zum Thema 15min. zu erzählen gibt.
Ich finde es spannend, wie das Medium Internet die Nachwuchsautoren und ihre Leser vernetzt.
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Verfasst von monalisa50ff am 20. September 2009
Zur Übersicht der Literaturverfilmungen und literarischen Events. Auch Elke Heidenreich wird zu sehen und zu hören sein, mit ihrem neuen Buch.
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Verfasst von monalisa50ff am 3. August 2009
Auf der Suche nach Informationen zu Stieg Larsson kam ich zufällig zum Bücherkreis, einem literarischen Blog, das ich hier gerne weiterempfehlen möchte. Die Inhalte dürften für interessierte Leser/innen manches bieten. Was nicht auf vielen Blogs passiert, ist hier geschehen: Die Autoren, Männer, Frauen, Freunde, Freundinnen, haben sich auf eine nicht alltägliche spannende Weise kennengelernt und zusammengerauft. Daraus sprießt Neues, Kreatives, was sich im Blog in den vielfältigen Artikeln zeigt. siehe
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Verfasst von monalisa50ff am 20. Juli 2009
Es hat mich damals betroffen gemacht, das Buch „Die Asche meiner Mutter“. Der Autor beschreibt mit bitterem Humor, drastisch, naturbelassen, realistisch, wie er als Kind in Limerick, im lieblich schönen Irland gelebt hat. Armut, Elend, Hunger, Verwahrlosung, Alkoholismus, Ungerechtigkeit, Darben, Krankheit, Spott und Misserfolge begleiteten seine frühen Kinderjahre. Trotzdem gab es Gelächter in und zwischen den Zeilen und ein Happyend.
Frank Mc Court , der Autor des Bestsellers starb am 19.07.2009 im Alter von 78 Jahren. 66 Jahre alt war er, als ihm sein Roman “Die Asche meiner Mutter “ eine finanzielle Unabhängigkeit einbrachte, von der er früher oft geträumt hat. In den Spiegelschlagzeilen kann man in einem gut recherchierten Artikel mehr erfahren.
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Verfasst von monalisa50ff am 28. Juni 2009
Es fragt sich, wieso man nun diese neu ins Netz gestellten Literaturseiten „lettra“ lesen sollte.
Es gibt doch schon so viele. Ja, warum sollte man dahin klicken? Lettra ist bunt, literarisch, vielseitig, informiert seine Besucher/innen mit dem Medium Video und spricht damit die verschiedenen Altersklassen in anschaulicher Weise an. Wer verstehen will, warum Philipp Weiss sein Manuskript bei der 33.Inge Bachmann- Preisverleihung verschlungen hat, könnte fündig werden und sich fragen, warum ein Autor zu solch drastisch, ungesundem Mittel der Vermittlung geistigen Gutes greift.
Was fällt mir noch zu lettra ein? Ich denke an Lätta, aber die habe ich aus dem Einkaufskorb verbannt, ebenso wie Sonnenblumenmargarine u.ä. Produkte, denn sie enthalten Transfette (gehärtete Fette). Transfette bringen dicke , dünne und so dazwischen gebaute Menschen um. Transfette werden nicht verdaut, aufgelöst oder verbrannt. Sie bleiben da, in den Arterien und Venen, setzen sich fest und befördern Herzinfarkt und Schlaganfall. Wie erkenne ich bei gekauften Lebensmitteln überhaupt, ob Transfette enthalten sind? Wenn im Kleingedruckten gehärtetes Pflanzenfett oder pflanzliches Öl, teilweise gehärtet, enthalten sind weist das möglicherweise auf einen erhöhten Gehalt an Transfetten hin.
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Verfasst von monalisa50ff am 15. Juni 2009
Tiffany Baker schrieb „Engelsflügel“ als erstes Buch. Ihre Dankbarkeit um das Buch herum galt auch dem Verleger, der ihr und diesem Erstlingswerk vertraute. Der Roman ist bei btb im Taschenbuchformat 2009 erschienen. Er kostet 9.00 €. Im Mittelpunkt steht ein Kind, ein Mädchen, das zu einer Frau heranwächst, die sich immer als äußerst groß, unförmig und hässlich erlebt. Sie lebt neben einer wunderschönen Schwester. Am Anfang dachte ich, es wird ein Drama zwischen einer Hässlichen und der Schönen. Dann schien es so, als würde eine große Liebe zwischen zwei völlig ungleichen, außergewöhnlichen Menschen erzählt. Dann scheint es aber so, als würde sich die Heldin für den Rest des Romans mit ihrem Arbeitgeber duellieren. In den letzten Kapiteln denkt man, dass der Roman die Geschichte einer Wunderheilerin erzählt. Es gibt verschiedene Geschichten in der Geschichte, die meist von Menschen und ihren Beziehungen erzählen. Die Autorin behandelt die Geschichten wie Menschen das Brot, wenn sie keine Brotmaschine besitzen und zum Messer greifen. Sie wechselt die Handlungen so zügig, dass es nie langweilig wird, denn es passiert immer wieder etwas, womit man nicht rechnet. Es gibt sehr gut beschriebene Szenen, die zu lesen, es sich gelohnt hat. Ich hatte Sympathie für die Heldin. Dass die schöne Schwester bald in der Bedeutungslosigkeit versinkt, finde ich schade. Der Kontrast war so gut beschrieben. Was gibt es noch zu berichten? Die Autorin scheint Metapher zu lieben und sie kann Spannung erzeugen. Ich habe das Buch bis zur letzten Seite, in relativ kurzer Zeit und immer gespannt auf das, was kommt, durchgelesen. T.Baker Website
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