Monalisa 50ff Blog

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Jahresrückblick 2009

Verfasst von monalisa50ff am 2. Januar 2010

2009 ging schnell, in Windeseile vorbei. Tiefen und Höhen gab es, wie jedes Jahr. Das schönste Erlebnis war für mich der Aufstieg zur Geraer Hütte in Österreich. Erstmals als Bergerklimmerin unterwegs, sah ich Enzian, Schnee im Sommer,  Bergwege, Gebirgsbäche, glockenbimmelnde Kühe auf der Alm. Nach der ersten Stunde des Aufstieges floss der Schweiß dahin, kein Meter wurde verschenkt. Die Beine und Arme mussten schuften, aber es galt ein in 2300 Meter Höhe liegendes Ziel zu erreichen. Mit Frank so hoch hinaufzusteigen, war ein echtes Highlight in unserer 30 jährigen Ehe- auch eine Besonderheit des Jahres 2009. Herzlichen Dank sage ich hier an Wieland Strauß, mit dem ich viele Jahre im Betrieb Mittags beim Essen saß, der oft von seinen Touren berichtete und die Schönheit der Alpen lobte.

Wir haben es geschafft!!!!!

Neuland

Schnee im Hochsommer

Beruf: Mein Mann hat sich durchgeboxt und den Wunsch der Selbständigkeit mit viel Arbeit erfüllt. Leider haben nicht alle, die es gerne hätten, einen Job. Wenn es endlich mehr gut bezahlte Arbeitsplätze gäbe…. Besser noch, es gäbe für jeden Bürger dieses Landes ein gesetzlich garantiertes Grundeinkommen von ca.1500 Euro.

Kinder: Jan beendete sein Studium, fand eine Anstellung. Wir werden uns seltener sehen, aber so ist es nun mal, wenn Kinder erwachsen sind. Jenny studiert im letzten Semester, schreibt gerade ihre Magisterarbeit. Dann heißt es für sie, im Krisenjahr 2010 auf Arbeitssuche zu gehen. 

Familie: 2009 gab es ein großes Familientreffen und eine Wanderung mit meinen Geschwistern und ihren Ehepartner/innen. Da sonst alle ihre Wege gehen wird eine Tradition nützlich, damit man sich nicht ganz aus den Augen verliert. Henriette, die jüngere meiner beiden Nichten erwartet in diesen Tagen ihr erstes Kind. Es wird ein Junge… So kommt die nächste Generation.

Nach einigen erfolglosen Versuchen trugen die Nachforschungen zur verschollenen Familie meines Vaters Früchte. Er stammt aus Ostpreußen, Kreis Elchniederungen, Schönwiese. Mein herzliches Dankeschön sage ich Herrn Udo Ernst aus Kiel, der im Dezember meine e-Mail beantwortet hat und mir den Kontakt zu Elfi Ebinger, einer Verwandten, ermöglichte, die wir bisher nicht kannten. 

Im Bogenschießen war die Vorbereitung und Durchführung des Sommertrainingslagers in der Jenaer Oberaue von Erfolg gekrönt, alle waren zufrieden. In den Wettkämpfen habe ich manchmal gut,  manchmal schlecht geschossen, aber das Jahr mit einem Paukenschlag beendet. Am 18.12. 2009 rettete ich die Ehre der Frauen des SV Carl-Zeiss- Jena, Abt. Bogensport, indem ich 563 Ringe schoss und dafür den Jenaer Weihnachtspokal erhielt. Dieser Pokal wird seit 1967 vergeben, 2005 hatte Christiane Röher den Pokal gewonnen, bis dahin und danach blieben díe Männer vorn.

Ergebnisse:  2. Frank Jecke  557, 3. Jens Bohne, 547  … .

 Der Weihnachtspokal allein zu Haus

Silvester trainierten wir in Jena. Jens Bohne servierte uns den Rotkäppchensekt auf besondere Weise, wie man hier sehen kann. Gut, dass es Freunde gibt. Desmal hatten Fank und Jens die besten Egebnisse.

 v.l.: Jens Bohne, Thomas Röher, Brigitte Brühl u.Frank Jecke

Blog:  2009 habe ich begonnen, Fotos einzuarbeiten. Dank neuem Laptop ist es wunderbar, am PC zu arbeiten, was ich auch Ines und Kurt Müller,(Schwester und Schwager) verdanke, die extra zu mir gekommen sind und meine Wünsche verwirklicht haben. 

Gesundheit: Seit 2009 trage ich fast immer eine Brille.  Schluchz!

All denen, die es geschafft haben, bis hierher zu lesen, wünsche ich alles Gute für 2010.

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Die Hütte – umstritten und geliebt

Verfasst von monalisa50ff am 30. Dezember 2009

William Paul Young hat mit dem umstrittenen Roman Die Hütte – ein Wochenende mit Gott- eine Geschichte geschrieben, die Menschen psychisch stark macht. Mir hat die Lesereise ein großes Vergnügen bereitet, andere lehnen das Buch als groben amerikanischen Kitsch ab. Theologen streiten über die Bibelfestigkeit der Gedanken. Viele Leser/innen sind angetan, sonst kann man das Phänomen der weltweiten Verbreitung kaum erklären. Da der Autor zunächst keinen Verlag gefunden hatte, um das Buch zu veröffentlichen, gründetete er seinen eigenen im Mai 2007. Er  nannte ihn Windblown Media. „The Shack“ erschien 2007 als erstes Buch im Verlag. Zunächst entstand, unerwartet, ein verlegerisches Phänomen. Ohne dass das Buch in einer Buchhandlung angeboten wurde, kauften es zunächst Freunde und  Bekannte. Diese bestellten wiederum mehrere Bücher, um sie weiterzuverschenken. Über eine Website wurden 2007 in den ersten vier Monaten 12 000 Exemplare verkauft. Die Erfolgswelle hält an, Übersetzungen in andere Sprachen, Verkäufe ins Ausland folgten. Die deutsche Ausgabe erschien 2009 unter dem Namen „Die Hütte“ im Ullstein Buchverlag. Dieser überraschende Roman erzählt eine Geschichte, die so spannend ist, dass man das Buch nicht wieder aus der Hand legen möchte.  

Liebe Blogbesucher, wenn Ihr erfahren wollt, welche enormen Kräfte einem Buch innewohnen können, dann lest den Roman.

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„Alte Liebe“ von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

Verfasst von monalisa50ff am 29. Dezember 2009

Buch von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

In den Dialogen und einigen  Monologen erkennt man Elke Heidenreich, ihre Art zu reden, wieder. Aber es geht im Roman nicht um sie, sondern um Lore, die  Bibliothekarin, eine Frau, Anfang Sechzig, resolut, gebildet, verheiratet, ein Kind, die ihr berufliches Leben mit Büchern, Autoren und ihr privates Leben mit einem großen Hunger nach Kulturellem verbringt. Ihr Mann, Harry, befindet sich bereits im Ruhestand. Er liebt seinen Garten, nennt  jede Pflanze bei ihrem lateinischen Namen. Man erfährt, dass er  ungern in Kirchen und Museen geht, die Bücher eher als Ausstattung, weniger als geistige Nahrung betrachtet und dass er in Lesungen mehr von faszinierenden Hinterköpfen weiblicher Besucher/innen inspiriert wird, als von Autoren. Er lebt für seinen Garten und mit seiner Frau. In der nörgelnden Sorge um die Tochter, sind sich beide sehr ähnlich, auch in der Art, wie sie die Dinge tun, für die sie sich jeweils interessieren, sonst eher nicht. Die geplante Heirat der Tochter bringt Abwechslung in ihr Leben, aber auch eine Herausforderung, Stoff für viele Dialoge und Monologe und Inhalte für einen Teil der Handlung.  Das ältere Paar geht liebevoll miteinander um, hat Ansprüche, Wünsche, will lebendig sein, glücklich, mit Alltäglichkeiten und trotz  Unleidlichkeiten….

 Weiterhin findet man ein besonderes literarisches Konstrukt, da zwei schreiben, ein Mann und eine Frau, was sich in den Monologen widerspiegelt. Ich habe die Monologe von Harry lieber gelesen, als die von Lore, weil es mich interessiert, wie Männer Situationen beurteilen und über zwischenmenschliche Beziehungen denken. Es lohnt sich, das Buch zu lesen, eine leichte, meist heitere, Lektüre mit melancholischen Momenten, die sich schnell wegliest, aber in Erinnerung bleibt.  Das  Foto auf dem Einband gewinnt nach dem Lesen an Bedeutung. Nach längerer Betrachtung fällt auf, dass das Paar die wunderbaren Gefühle einer alten, jung gebliebenen Liebe verkörpert.

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Bücher

Verfasst von monalisa50ff am 29. Dezember 2009

Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne

Jean Paul       

Quelle: „Bücher – Tore zur Welt“ eine gelungene Textsammlung zum Thema Bücher von Julia Hubinger.

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„Open“

Verfasst von monalisa50ff am 23. Dezember 2009

 Es hat sich bestätigt, was im ersten Drittel der Biografie bereits erkennbar war. ( Ich hatte bereits einen Artikel geschrieben.) Andre Agassi, Wimbledon Sieger von 1992, einziger Gewinner von vier Grand Slam Turnieren in Folge, hat  ein ehrliches, selbstkritisches, modernes Buch geschrieben, das seine Entwicklung vom instrumentalisierten Kindertalent zum Profisportler zum erwachsenen verantwortungsbewußten Menschen darstellt.

Man erlebt mit ihm die Kämpfe auf den Tennisplätzen und die inneren Kämpfe um sein Selbst, sein Erwachsenwerden, die Beziehung zu seinen Freunden, seinen Partnerinnen, die große Liebe zu Steffi Graf.  In Amerika war er ein gefeierter Star, in seiner Haut fühlte er sich oft unwohl.   Ihn quälten die oberflächlichen Einschätzungen der Journalisten, die ihn oft abwerteten. Ich will hier Andere Agassi aufwerten, bewundere sein Buch und nicht nur das. Die Agssy Academy ist sein Produkt, eine Schule, eine Bildungsstätte für benachteiligte Kinder. Die Lehrer werden gebeten, daran zu glauben, dass jedes Kind etwas lernen kann und Respekt im Umgang miteinander das höchste Gut ist.

Der Respektkodex der Agassi Academy: „Das Wesen richtig verstandener Disziplin ist Respekt. Respekt vor Autorität und Respekt für andere, Respekt vor uns selbst und Respekt vor den Regeln. Diese Einstellung beginnt zu Hause, sie wird an der Schule bekräftigt und sie gilt für das ganze Leben. 

Aus der Begegnung mit Nelson Mandela zitiert er folgende , für ihn sehr wichtige Gedanken :

„Wir müssen füreinander sorgen- das ist unsere Aufgabe im Leben. Aber wir müssen auch für uns selbst sorgen.deswegen sollen wir achtsam sein bei unseren Entscheidungen, achtsam in unseren Beziehungen, achtsam mit unseren Worten. Man braucht Lebensklugheit, um zu vermeiden, dass man ein Opfer wird….“

Die Art der Beziehung zu seinen Kindern Jaden und Jaz wird hier sichtbar: „Mein Rücken schmerzt, aber hauptsächlich vom vielen Bücken, wenn ich mit Jaden Gehen übe. Ein wundervoller Schmerz.“

Zum Tennis :

nach einem verlorenen Match der French Open 2002 ein Zitat:

„Ich bin im Frieden mit mir selbst…Mir gefällt es, wie ich gespielt habe. Ich habe Fehler gemacht, mein Spiel hatte Löcher, aber ich weiß, dass wir daran arbeiten werden, sie zu stopfen….“

Zum Leben allgemein:

„Das Leben ist ein Tennisspiel zwischengegensätzlichen Polen, Sieg und Niederlage, Liebe und Hass, Offenheit und Verschlossenheit, Es ist wichtig, dieses schmerzliche Prinzip früh zu durchschauen, die gegensätzlichen Pole in sich selbst zu erkennen und wenn man sie weder schätzen, noch in Übereinklang bringen kann, sie zumindest zu akzeptieren und weiterzumachen.  Nur ignorieren kann man sie nicht.“

Fazit: lesenswerte Literatur

Fotos

Link Übersicht : die besten Tennisspieler aller Zeiten

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Mauern

Verfasst von monalisa50ff am 21. November 2009

Man könnte gar nicht immer sagen, was es ist, das den Menschen einsperrt, ummauert, zu begraben scheint, aber doch spürt man irgendwelche Gitter, Schranken, Mauern. Ist das alles Einbildung, Phantasie? Ich glaube nicht. Und dann fragt man sich: Mein Gott, ist es für lange, ist es für immer, ist es für die Ewigkeit?

Weißt du, was ein Gefängnis zum verschwinden bringt? Jede tiefe ernste Zuneigung. Freund sein, Bruder sein, lieben- das öffnet das Gefängnis mit Herrschermacht durch einen mächtigen Zauber.

Vincent van Gogh Aus einem Brief an seinen Bruder Theo, Juli 1880. 

(Mit diesem Spruch beginnt das Buch „Open“.)

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„Open“ Das Selbstprorträt von Andre Agassi

Verfasst von monalisa50ff am 21. November 2009

Über 3000000 Seiten findet man bei „Google„, wenn man “Andre Agassi“ eingibt, was für seine ungebrochene Popularität spricht. Im Oktober diesen Jahres erschien seine Autobiografie. Der Vertrieb wurde durch die Medien erheblich beeinflusst. Ich glaube nicht, dass ich dafür hier Werbung machen muss. Mich interssieren Agassis Gedanken und ich will in den Zeilen hier etwas dazu sagen: Was mich zum Buch führte waren die Schlagworte im Morgenmagazin des ZDF, wie…A. Agassi wurde vom Vater permanent gezwungen, Tennis zu spielen u.s.w….  Seit wenigen Tagen habe ich das Buch in der Hand. Von der ersten Zeile an fesselt mich diese Autobiografie. Andre Agassi beschreibt feinfühlig und genau Etappen seines Lebens. Er öffnet dem Leser die Tür zu seinen intimsten Gedanken. Es ist ihm ganz hoch anzurechnen, denn so versteht und lernt man mitzufühlen. Warum sollte man dieses Buch lesen? Weil es ein psychologisches Meisterwerk ist und Gegenwartsliteratur.  Man erfährt, was einen Menschen in dieser reichen schönen Welt kaputt macht und was ihn stark macht. Andre Agassi war ein Idol. In seinen erfolgreichen Wettkämpfen als Profitennisspieler hat er Menschen begeistert. Die Medien liebten  ihn – vielleicht weil sich die Berichte und Sendungen gut verkaufen ließen- was dazu führte, dass er vielen Menschen vertraut wurde, die weder Tennis spielten, noch Tennisturniere besuchten. Seine Heirat mit Steffi Graf, die ebenfalls zum Idol einer Leistungssportlerin und Großverdienerin ikonisiert wurde, tat das Übrige dazu. Jeder kennt diese Gesichter, aber nur wenige machen sich Gedanken, was Profisportler zu dem macht, was sie sind, was sie antreibt, wie es in diesen Menschen aussieht, was sie fühlen und denken. Andre Agassi lernt man in einer Weise kennen, die anrührt. Man spürt sein Bedürfnis, auszusagen über sich und die Mechanismen seines Lebens. Wenige Autobiografen versetzen sich in ihre Kindertage zurück, vielleicht, weil sie denken, dass die Kinderzeit in einem Leben unwichtig ist. A.Agassi sieht das anders. Ihm sind gut fokussierte Rückblicke gelungen und so verbündet man sich als Leser mit dem Kind und versteht den Erwachsenen. Ich mag dieses Buch und werde es ganz sicher weiter lesen und vielleicht noch ein paar Sätze dazu im Blog veröffentlichen.

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Eurovision Song Contest Sieger

Verfasst von monalisa50ff am 28. Oktober 2009

     

Hier findet man Schlager des europäischen Schlagerwettbewerbes. Es ist nichts Aktuelles, aber ein ausgewählter guter Beitrag moderner Gesangsartistik. Ich mag Musik und verliebe mich oft in Notengirlanden, beginnend beim einfachen lateinischen Kirchenlied, Kinderliedern,Volksliedern, Chorliedern, Songs  Chansons, Schlagern, Pop, Rock, Hip-Hop, Techno, Klassik, Filmmusik, bis zur Oper…  Dank dieser unerschöpflichen Quelle für Inspiration und Lebenslust…

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Perpetuum Jazzile

Verfasst von monalisa50ff am 8. Oktober 2009

    

…wo man singt, da lass dich nieder…

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Stoff für ein Drehbuch oder einen Roman

Verfasst von monalisa50ff am 20. Juli 2009

In den Spiegelschlagzeilen habe ich eine kleine  Geschichte mit großem Potential für einen Liebesroman gelesen. Ein Mann und eine Frau hätten sich nie gefunden, wenn es nicht Bauarbeiter gäbe, die Kamine umbauen und dabei genau hinschauen. siehe Nun braucht es die Kunst, 1000 Seiten zu schreiben, denn ein guter Liebesroman sollte nie  enden…

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