Lesenswertes

Das Morgenmagazin von ZDF mit der rot schwarz gekleideten schlanken, sehr gut aussehenden Anja Heide, vermittelte heute morgen diese wichtige Nachricht. Sie sagte, dass seit der ersten PISA Studie im Jahr 2000, keine wesentlichen Änderungen zu verzeichnen sind. Nun hoffe sie, dass der Bildungsgipfel etwas bringen würde. Ein Blick in die Praxis ließ aber keinen Zweifel offen, dass die Lehrer/innen vom Bildungsgipfel nichts erwarten. Viele Schulen sind marode und Geld ist dafür nicht in Sicht. Einer sagte in die Kamera hinein, seine Kolleg/innen würden wegen zu hoher Anforderungen resignieren und sie wären deshalb nicht bereit, Neues auszuprobieren. Somit wurde klar, dass es nicht nur tropfende Wasserhähne mit unschönen Flecken sind, die die Kinder am klüger werden hindern. Solches wurde nämlich hauptsächlich vom Schulalltag gezeigt.

Bildungsgipfel? Was ? Mit wem ? Warum ? Die 16 Ministerpräsidenten der Länder treffen sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch  drei Bundesminister nehmen am nationalen Qualifizierungsgipfel teil. Ziel des Gipfels: die Qualität in der  Bildung zu verbessern und die Zahl von gut Ausgebildeten  weiter zu erhöhen. Schwerpunkte der Tagung nennt Prof. Dr. Roland Wöller,  sächsischer Kultusminister, wie folgt. Bildung ist nun, nach einem jahrelangen Schattendasein in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Positive  Lösungsansätze, z.B. die Ganztagsangebote sind gefragt. Schülerzahlen sind  rückläufig, trotzdem wurde viel erreicht. Großen Wert legt man auf die  MINT-Fächern – also auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, was sich für die Wirtschaft positiv auswirken wird. Die Anzahl von Schülern, die keinen Abschluss schaffen, soll reduziert werden. In Sachsen haben im letzten Jahr rund 5 Prozent der Mittelschüler keinen Abschluss geschafft. Das sind rund 1.300 Schüler.  Projekte sollen helfen: Camps für versetzungsgefährdete Schüler oder ein neues Projekt: „Produktives Lernen“. Dieses nutzen abschlussgefährdete Schüler mit akuten Lernschwierigkeiten. Schüler der Klasse 8 und 9. gehen an 3 Tagen der Woche in ein Unternehmen und lernen in der Praxis. Nur noch an 2 Tagen sind sie in der Schule in Klassen mit nicht mehr als 20 Schülern. Die Stundentafel ist aufgelöst. Ziel ist es, den Jungen und Mädchen Mut zum Lernen zu machen, ihnen Erfolge zu verschaffen und ihnen zu zeigen, dass Schulabschlüsse einen Sinn haben und bessere Lebensperspektiven ermöglichen.

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