Lesenswertes

In der 3Sat Sendung „Sternstunde Philosophie“: sprach Herr Harro von Senger, ein Sinologe, mit Michael Pfister und Monika Maria Trost über das große „Reich der Mitte“. Kurz zu den besonderen Inhalten: Es ging um „36 Listen“, die man den Chinesen von Kindesbeinen an lehrt. Sie gehören in China zum 1×1 des Überlebens. Herr von Senger denkt, dass man da viel lernen könnte und hat deshalb seine Erkenntnisse in einem Buch für Manager aufgeschrieben.. Da nennt er die Listen Strategeme, weil Deutsche das Wort List als negativ besetzt empfinden. 

 Ob man in der Vorschule für unsere Kinder nicht lieber  den Umgang mit Listen lehren sollte, lautete eine Frage: die Antwort enthielt auch den folgenden spannenden Gedanken: Man könne doch die Grimmschen Märchen, Hänsel und Gretel z.B., umschreiben. Wären Hänsel und Gretel, mit den chinesischen Listen im Sinn, vielleicht gar nicht erst in die Falle getappt? Und welche List hätte Rotkäppchen anwenden müssen, um den Wolf zu fressen? 

Herr von Senger sprach einen weiteren Aspekt chinesischen Seins an, die Supraplanung. Dabei handelt es sich um eine besondere Art der Führung, deren zeitlicher Bogen  über zwei Jahrhunderte reicht. Was zeichnet die Supraplanung noch aus? Es ist die besondere Eigenschaft „Wandlungsfähigkeit“ , die auch listig daherkommen kann.

 

Interview

Bücher

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