Lesenswertes

Archiv für Dezember, 2008

Für Rätselfreunde

Auf der Suche nach gut fabulierter Internetliteratur fand ich bei Wortman diesen mysteriösen Text:    

„Da war es wieder. Wie er es haßte. Es, dieses leichte Vibrieren unter seinen Füßen. Jedesmal, wenn diese Vibrationen verstummten, dauerte es wieder nur Sekunden, bis etwas Metallisches in ihn eindrang. Manchmal auch sehr schnell hintereinander.
Dann wurde ihm wieder einmal bewußt, daß er wohl ewig gefangen war.
Wieder einmal versuchte er, was er für seine Beine hielt, in Bewegung zu setzen. Doch sie rührten sich nicht. Wie gerne würde er fortlaufen. Irgendwohin, wo es ruhig, friedvoll und schön war. Wo er nicht mehr mit diesen metallenen Dingern malträtiert wurde. Wo er ganz er selbst sein konnte.
Seine Augen. Jeder Versuch, etwas zu sehen, endete mit der Erkenntnis, wieder einmal nur seltsame, kleine bunte Bilder wahrzunehmen, die sie mochten. Sie, die ihm wieder einmal dieses Metall in seinen Körper steckten.
Er wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen. Die Vibrationen waren verstummt. Schon spürte er das Metall, wie es eindrang, langsam, dann immer schneller werdend, in seinem Körper nach unten rutschte. Dann durchdrang ihn der Schmerz eines Schlages. Er versuchte sich zurückzuhalten. Doch so sehr er sich auch bemühte, es hatte keinen Erfolg. Er mußte etwas aus seinem Inneren preisgeben. Es wurde ihm sofort weggenommen.
Das Vibrieren unter seinen Füßen entfernte sich wieder. Die Ruhe kehrte zurück. Eine trügerische Ruhe. Denn jederzeit konnten sie zurückkommen. Er träumte wieder von einem Ort, wo es friedvoll war.
Irgendwann werde ich auch dort sein!
Dieser Gedanke war es, der ihn all diese Qualen erdulden ließ.

Wer sagt, daß ein …………………….. keine Seele hat?

Quelle: © 2001 by T.R. aka Wortman ( Hier finden Sie auch die Antwort…)

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Jan Segher

Literarisch Wertvolles habe ich auf den Webseiten von Jan Segher gefunden. Besonders zu empfehlen sind die Tagebucheinträge.

Aber auch auf anderen Seiten lohnt es sich zu blättern.

z.B bei:  Zehn Gebote für den Kriminalroman (1937, Zürcher Zeitung)

1.

Alle rätselhaften Ereignisse, die im Verlauf des Romans geschehen, müssen am Schluss erklärt und aufgelöst werden. wenn am Anfang 10 Einbrüche, 20 Entführungen, 30 Morde vorkommen, so müssen am Ende 10 Einbrüche, 20 Entführungen m 30 Morde aufgeklärt sein. Haben Sie keine Angst, dass es bei mir so grausam zugeht. Aber das, was bei mir geschieht, findet seine Aufklärung – im Gegensatz zu einem gewissen Klassiker des Kriminalromans, bei dem das Dreifach passiert, dafür aber nur die Hälfte aufgelöst wird.

2.

Die Ereignisse, die vor dem Leser ausgebreitet werden, dürfen nicht nur dazu erfunden sein, den Leser irrezuführen. Alles, was geschieht, muss seinen berechtigten Platz haben im Gesamtgefüge des Romans. Wer Episoden erfindet, nur um den Verdacht des Lesers in eine falsche Richtung zu lenken, ist ein unehrlicher Spielpartner.   mehr

WM im Bogenschießen Leipzig 2007 – Rückblick

Wir, mein Mann unsere  Tochter und ich, saßen an diesem Tag unter den Zuschauern . Ich hatte einen weißen Schirm gegen die Sonne aufgespannt, denn es war brütend heiß. Die Wettkämpfe boten soviel Spannung, dass wir , obwohl das Wasser aus allen Poren rann, ausharrten bis die letzten Pfeile auf den Scheiben staken. Ringsum saßen viele Bogenschützen. Sie waren meist weitgereist, viele kannten sich. Die Helfer, Freiwillige, davon viele  Bogensportler/innen, rannten und taten alles, um den Ablauf fehlerfrei und komfortabel für die Teilnehmer zu regeln. Allen war anzumerken, dass es für sie etwas ganz Besonderes war, hier zu sein und zu helfen.

Finalschießen um  Gold und Silber-  Team Männer

Melanie

Melanie ist ein Freudenmädchen. Sie erzählt im Blog „Streetgirl“  über ihren Beruf. 

Deutschsprachige Buchblogs im Überblick

Diese Seite enthält eine Liste  deutschsprachiger Buchblogs und Literaturseiten im Internet. Die Angebote  sind sehr unterschiedlich in der Qualität-

Die damit gegebene Übersicht macht den Wert der Darstellung aus.

http://blog.justbooks.de/liste_buchblogs/

Bücher rezensieren

Auf der unten genannten Internetseite werden Leseproben in Kürze erscheinender Bücher veröffentlicht. Amateurkritiker  melden sich an, lesen und hinterlegen ein paar Zeilen – gratis- Die Urheberrechte bleiben beim Schreiber. Die Verlage dürfen zu Werbezwecken auf diese Texte zurückgreifen. Einmal wöchentlich  werden Bücher verlost. Leute, die gerne über Bücher schreiben, weil sie Freude daran haben, probieren sich aus. Sie werden auch, wenn ihre Texte Verwendung finden, als Rezensenten genannt, evtl. eingeladen zu Lesungen u.s.w.  User können  mitlesen, was andere so schreiben. 

http://www.vorablesen.de/

Buchtipps im Germanblog

Der unten genannte Blog vermittelt Inhalte zu verschiedene Kategorien. Ein Kategorie ist den Büchern gewidmet. Die Blogbetreiber lassen fremde Autoren zu Wort kommen und suchen nach Mitstreitern, die ihre Texte auf dem Blog veröffentlichen. Bücher werden kurz vorgestellt. Da mehrere Leser Bücher vorstellen, findet man ganz verschiedene Arten der Rezensionen, was den Vorteil hat, dass für jeden was dabei sein könnte. Der Blog ist übersichtlich gestaltet, man kann auch vergangene Artikel im Archiv finden und wie bei Blogs allgemein üblich, seinen Kommentar hinterlegen.

http://buch.germanblogs.de/