Lesenswertes

Schweinegrippe

Was die Medien zur Zeit, April 2009,  täglich in den Nachrichten bringen, sind neueste Nachrichten über die Verbreitung der  Schweinegrippe, die Beobachtung der Erkrankungen weltweit. Ein Influenzavirus (H1N1),  das  auf Vögel, Schweine und von Mensch zu Mensch schnell übertragen wird, verursacht Grippesymptome, Schnupfen, Gliederschmerzen, Husten, Fieber u.s.w. In Mexiko sind 60 Menschen an dieser Erkrankung gestorben. Schulen, Theater, Museen und öffentliche Veranstaltungen sind landesweit geschlossen, um eine weitere Verbreitung nicht durch Massenansammmlungen von Menschen zu fördern. Grippeviren werden durch Nähe,  Husten und Niesen übertragen, durch Handschlag oder enge Körperkontakte, fehlende Hygiene und das Weitergeben von Lebensmitteln, die von infizierten Personen berührt wurden. Man geht davon aus  dass sich das Virus weiter ausbreiten wird. Ob eine Pandemie entsteht, eine weltweite großflächige Erkrankungswelle, wird diskutiert. In Spanien ist nun der erste europäische Fall einer Erkrankung mit der Schweinegrippe bekannt geworden. Die Aktienkurse steigen, weil Pharmakonzerne beauftragt wurden, einen Impfstoff für  den unbekannten Erreger zu entwickeln.

dokumentierte Pandemien gab es:

1918: Die Spanische Grippe gilt als die verheerendste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Ihr fielen besonders junge, gesunde Erwachsene zum Opfer. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.

Die Pandemie von 1957 wurde als Asiatische Grippe bekannt. Sie grassierte in zwei Wellen: Zunächst erkrankten hauptsächlich Kinder, später vor allem ältere Menschen. Weltweit geht man von etwa zwei Millionen Toten aus.

 

1968: Die letzte Pandemie erhielt den Namen Hongkong-Grippe. Von Hongkong aus verbreitete sie sich in den folgenden zwei Jahren über die ganze Welt.  Besonders ältere Menschen erkrankten, insgesamt gab es etwa eine Million Grippetote.

 

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Kommentare zu: "Schweinegrippe" (3)

  1. thearcadier schrieb:

    Locker bleiben. Für die Medien ist das alles ein wunderbares Fressen. Auf Hysteriewellen reiten, das können sie. Dabei sollte man bedenken, dass die ganz normale Grippe jedes Jahr mehr Menschen dahinrafft als es diese bisher getan hat. Aber das interessiert ja kaum jemanden.
    Was die Pandemien angeht: die Auswirkungen der spanischen Grippe kann man keinesfalls mit heute vergleichen. 1918 war gerade der erste WK vorüber, die Menschen waren geschwächt – Nahrungsmangel etc, da ist es nichts Besonderes, dass man sich schneller mit etwas infiziert.

  2. Hallo, thearcadier, danke für den Kommentar.
    Die Medien richten sich nach unserer Eigenart, besonders aufmerksam auf Gefahr und Angstnachrichten zu reagieren. Wäre das Märchen „Rotkäppchen und der Wolf ein Bestseller, wenn der Wolf dem Rotkäppchen nur den Weg gezeigt hätte?

    Auch wenn wir üppiger ernährt sind, als die Menschen nach dem ersten Weltkrieg, ist die Unterversorgung vieler Menschen mit Vitaminen in punkto Grippewelle nicht zu unterschätzen. Wer die Ware im Supermarkt kauft, hat wenig Vitamin C im Blut und ist damit eine leichte Beute für Viren und die meist sich dazu ansiedelnden Bakterien. Wenn der Virus sich verändern und damit aggressiver grassieren sollte, würden viele Menschen sterben, so wie damals, während der Zeit der Spanischen Grippe. Man kann nur hoffen, dass es sich diese Viren anders überlegen.

  3. […] möglichen Pandemie gesprochen, es wurden Vergleiche zu anderen Pandemien – wie zB. der von 1918 – gezogen. sodass die Menschen, die die Zusammnhänge nicht kannten, Panik bekamen. Und das […]

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