Lesenswertes

Franz Kafka

 sagte einst:

Manches Buch wirkt wie ein Schlüssel zu fremden Sälen des eigenen Schlosses.

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Kommentare zu: "Franz Kafka" (4)

  1. Dr. Borstel schrieb:

    … wobei man sich, um die Metapher auf die Spitze zu schreiben, gerade in Kafkas Büchern sicher auch mal verlaufen kann. 😉 Aber ich kann eigentlich nicht anders, als zuzustimmen, denn Lesen erweitert in jedem Fall den Horizont, und ich finde es umso trauriger, dass viele junge Leute heute gar nicht mehr lesen und darauf sogar noch stolz sind …

  2. …dass man sich in einem Buch Kafkas ….sicher auch mal verlaufen kann … klingt gut.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwann keine Leser/innen mehr geben wird.

  3. Dr. Borstel schrieb:

    Hm, das erinnert mich wiederum an Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ und dessen reale Bezüge, zum Beispiel zu den Bücherverbrennungen unter Hitler, aber auch zur damaligen amerikanischen Kultur … Ich halte es durchaus nicht für selbstverständlich, dass Bücher bis in alle Ewigkeit ihren Platz in unserer Kultur haben werden. Man muss schon etwas dafür tun, soll heißen: Den Mensche nahe bringen, Literatur zu schätzen, wie das meiner Ansicht nach in den Schulen heute definitiv nicht mehr praktiziert wird. Da lernen die Jugendlichen ja eher, Bücher zu hassen, wenn ihnen literarische Hochkultur auf stumpfsinnigste Art und Weise eingeprügelt wird. Ich empfehle dazu Sebastian Krämers Lied „Deutschlehrer“, siehe Youtube. 😉

  4. Super, ein schöner langer Kommentar und das gleich am ersten Tag im neuen Jahr. Es hängt sicher von den Umsatzzahlen ab, ob es in Zukunft Bücher geben wird. Auf dem Markt vertreiben andere Anbieter die Langeweile des Alltags. Kinder/Jugendliche brauchen Vorbilder, Eltern, die Märchen vorlesen, selbst lesen und Wege zur Bibliothek zeigen oder Taschengeld für Bücher bereit stellen. Steigt mein Wert als Mensch untere Menschen, wenn ich außer Fachwissen auch andere Bücher lese? Nein! Ich stehe wesentlich besser da, wenn ich die Bundesligatabelle im Fußball auswendig kenne. Werden sich die Gehirne der Menschen so verändern, dass sie nicht mehr fähig sind, längere Zeit zu lesen? Dann gibts bald keine Bücher mehr. Die Filmkultur mit immer schneller werdenden Schnitten, die Spiele -die Internetkultur, mit Kurzzeilern, wie Twittern… Vieleicht vollzieht sich tatsächlich gerade ein Wandel vom Lesen zum Bild Hörerlebnis… Ob das gut ist oder schlecht? … „Deutschlehrer“ ist große Klasse. freundliche Grüße sendet ML50ff.

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