Lesenswertes

Archiv für März, 2010

Joggen am Sonntag

Das Joggen am Sonntag kräftigt das Herz, reichert das Blut mit Sauerstoff an und macht den Alltag kurzweiliger. Viele haben das erkannt und so trifft man sich am Elsterradweg,  rennt, spaziert, fährt Rad fährt oder bummelt einfach dahin. Wer läuft, grüßt den Läufer. Das ist Tradition. Manche Jogger haben vermutlich im Winter eine Verschnaufpause eingelegt  und nun die Laufschuhe herausgeholt. Was man sonst noch sieht:

Queen Mary 2 im Chat

Am 18.03.2010 chattete Jessica mit dem Kapitän der Queen Mary 2 Nick Bates. Ist die Welt nicht klein ? Das riesige Kreuzfahrtschiff hält im indischen Ozean Kurs Richtung Mauritius. Der Kapitän grüßte sie, auch im Namen aller Passagiere und sagte Hilfen zu. Das Mädchen hat aber alles im Griff. Trotz der 40 Knoten und 4m hohen Wellen vom Freitag behält Jessica unbeirrt ihren Kurs nach Hause bei, nähert sich nach über 17000 Seemeilen der Westküste Australiens, wie es ihr Zeitplan vorsieht. Ich wünsche ihr für die letzte Etappe der Reise alles Gute.

Inspiration

Peter Slipper, Mitglied der Liberalen Partei Australiens, würdigte  in einer Rede die Leistung Jessica Watsons. Er sprach von Jessica Watson als  „einer Träumerin, Abenteurerin, Wegbereiterin, einem Mädchen, das andere inspiriert.

Seiner  Auffassung nach ist  Jessica’s Reise in dieser Welt wichtig, um das Gefühl zu vermitteln, dass es  immer noch Menschen gibt, die Abenteurer, Tüftler, Erfinder und Träumer sind, bedeutende Menschen, die neue Wege und gehen,  neue Dinge erfinden. Ihr inneres Feuer beschert der Menschheit Entdeckungen, weil sie das Risiko nicht scheuen. Jessica kann stolz sein, zu diesen Menschen zu zählen.

Herr Slipper meinte, dass die 16-jährige Jessica Watson  jetzt zwei Drittel des Weges ihrer Soloreise um die Welt hinter sich hat und voraussichtlich Ende April oder Anfang Mai  in Australien die Reise beendet. Sie hat rund 16.500 Seemeilen zurückgelegt und weniger als 6000 Seemeilen liegen noch vor ihr, bis sie ihr Ziel – Sydney- erreichen wird. Herr Slipper sprach auch über die Popularität der Website Jessica Watsons (www.jessicawatson.com.au) , die beweist, wie sehr viele Menschen die Reise verfolgen und ihr alles Gute wünschen. Ich hatte es auch bereits mehrfach erwähnt. So erhielt sie auch am 08.03.2010, dem Frauentag, 1115 Kommentare im Blog.

Zur Zeit sind die Sonnenaufgänge rot. Der Wind treibt Ellas Pink Lady mit 40 Knoten Geschwindigkeit voran. Hohe Wellen sind zu meistern, das Schreiben wird zum akrobatischen Akt und das Segeln scheint zu einer echten Herausforderung zu werden, die Jessica meistert. Sie klagt nicht sondern stellt sich dem Wind, segelt auf und ab, sich dessen bewusst, dass sie das Metier beherrscht.

Deutsche Hallenmeisterschaft des DBSV 1959 e.V.

 Silber gab es in der Damen Altersklasse Ü50 für 519 Ringe.

Herzlichen Dank sage ich allen Stapelfelder und Stapelfelderinnen, die am Wochenende die Deutsche Meisterschaft im Bogensport für die Schützen des DBSV ausrichteten. In der großen Tennishalle trafen sich aus allen Bogensportarten Teilnehmer, die sich qualifiziert hatten. Die Wettkämpfe wurden in drei Durchgängen ausgetragen. Es gab viele gute und sehr gute Leistungen, die in der Ergebnisliste genauer nachzulesen sind. Stellvertretend seien hier genannt: Maik Hermann(573) Döbelner Bogenschützen, Jonas Krassnitzer (568) U12 Stahl Unterwellenborn und Annedore Röbisch(569) SV 2000 Diedrichshagen. Wir hatten uns gut vorbereitet, zweimal wöchentlich trainiert, etwas für die Kraft und die Ausdauer getan und reisten mit relativ großen Erwartungen in Stapelfeld bei Hamburg an. Als Fazit hatte Frank Platz 11(Herren Ü45) und ich Platz 2, diesmal hinter Anna Salzmann, die lange Zeit beneidenswert souverän enge Schussbilder zauberte und mit dem Meistertitel (AK 50) belohnt wurde. Leider haben wir nicht die erträumten Ergebnisse erreicht, durften aber wertvolle Erfahrungen sammeln. Dazu zähle ich neben den gut gelungenen Schüssen das Weiterlesen in „Wahn“ dem fast Tausendseiter von Steven King und  den  Ausflug durch Hamburg mit einem der roten  Stadtrundfahrt Doppelstockbusse. Der Stadtführer Bernd Kaupert nahm das Mikro und lenkte unser Blicke auf die Stadt. Er würzte seine Erläuterungen mit freundlichen geistreichen Reden schob die grauen Wolken mit Worten beiseite, was nur wenige Menschen können. Er versprach uns 130 Fotos, wenn wir ihn per e-Mail darum bitten, was ich bereits getan habe. Nun bin ich gespannt, ob er die Bilder sendet. Wir haben viel über Hamburg gehört, viel gesehen und in den grauen kalten Tag hinein über  Witze, Sarkasmen und Wortspiele gelacht. Nun wissen wir auch, dass man auf und nicht in Sankt Pauli spazieren geht. 

     Foto: Bernd Kaupert  

                                                                                                                                                                                                             Bernd K.

Die letzte Etappe

Jessica ist bereits 145 Tage auf Tour. Sie segelt jetzt über den indischen Ozean Richtung Westküste  Australiens. Der Wind ruht, so dass sie nach den letzten idealen Segeltagen (20 Knoten, verwöhnende Wärme, auch bei Nacht) langsam vorankommt, aber stetig. Das Wetter bescherte ihr schöne, sonnige warme Tage, aber auch Regen, so dass sie vier Liter Regenwasser vom Segel als Trinkwasser ernten konnte. Eigentlich braucht sie dieses Wasser nicht wirklich, denn die Vorräte reichen  aus. Nach ihrer Ankunft wird Jessica Watson ein Buch über ihre Reise als jüngste Weltumseglerin veröffentlichen. Am 08.03.2010 hatte sie über 1000 Kommentare im Blog, dabei viele Vorschläge für den zukünftigen Buchtitel. Es ist erstaunlich, wie ihre Landsleute, aber auch viele Fans aus aller Welt ihr Abenteuer verfolgen. Nun steht die Frage, wann sie anlegen wird, aber da will sie sich noch nicht festlegen.