Lesenswertes

Dank an Alice Miller

Am 14.04.2010 starb Alice Miller im Alter von 87 Jahren. Ihre Webseiten sind beispielhaft für die Möglichkeiten des Internets, mit Gleichgesinnten zu kommunizieren und neue Erkenntnisse zu vermitteln.Viele Menschen, die einst als Kinder misshandelt wurden, schrieben in Briefen über ihre Leiden. Alice Miller veröffentlichte und kommentierte diese Briefe mit Erlaubnis der Autoren. Stets ermutigte sie die Menschen. Dafür  nahm sie kein Geld, erhielt aber viel Dank.

siehe auch

Bücher: „Das Drama des begabten Kindes 1979″  ,,“Am Anfang war Erziehung 1980“,  „Du sollst nicht merken 1981“, „Bilder einer Kindheit“1985, “ Das verbannte Wissen 1988″,  „Der gemiedene Schlüssel „1988,  „Abbruch der Schweigemauer“1990,  „Das Drama des begabten Kindes- Eine Um- und Fortschreibung“ 1995, „Sieben Geschichten“ 1998, „Evas Erwachen“2001,  „Die Revolte des Körpers“ 2004, ,“Bilder meines Lebens 2005″ ,“Wege des Lebens“ 2007, „Dein gerettetes Leben“ 2007, „Jenseits der Tabus“ (2009)E-Book im Internet (kostenlos)

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Kommentare zu: "Dank an Alice Miller" (2)

  1. liebe unbekannte,
    zuerst las ich einige anmerkungen über alice miller auf brabara rogers webseite und jetzt lese ich auf ihrer webseite, dass sie nicht verstehen können, warum kinder ihre eltern schlagen.

    ich bin sehr erstaunt darüber, wie sich die meisten menschen an irgendwelche konzepte klammern in der hoffnung, sie könnten hilfreich sein. auch was barbara über alice millers einstellung zu bestimmten therapiefpormen schreibt, ist mir völlig unverständlich. es geht letzten endes immer um einfühlung. experten oder theapeuten sind meistens dazu überhaupt nicht fähig. denn sie unterscheiden sich nicht von anderen menschen, die eben nicht zur einfühlung fähig sind. aber diesen umstand kann man ihnen nicht vorwerfen. denn sie haben das leben einfach nicht anders kennengelernt. und nur weil sie eine bestimmte ausbildung machen, bekommen sie dadurch nicht automatisch einfühlungsvermögen.

    es geht darum, dass die gefühle wieder aufleben können. wenn sie aufleben, dann sind alle ihre fragen von selbst beantwortet. dafür braucht es keine konzepte. im gegenteil diese verhärten sich ganz schnell zu dogmen und schon ist das dem menschen von natur aus gegebene gefühlspotential möglicherweise für immer eingesperrt.

    natürlich geht es auch immer um zwischenmenschliche beziehungen. die erste zwischenmenschliche beziehung, die wir mit den eignen eltern machten, hat das leben nachhaltig geprägt und uns auf einen bestimmten weg gebracht. falls diese prägung alles andere als schön war, wie es meistens der fall ist, ist es sehr schwer den einst eingeschlagenen weg wieder zu verlassen und den stattdessen den weg einzuschlagen, der in eine bunte, lebenswerte welt führt.

    wir menschen wollen in freude, spaß und lust leben, wie jedes andere lebewesen auch. das geht nur mit lebendigen gefühlen und emotionen. lesen sie einmal auf meiner webseite, die allerdimgs noch nicht öffentlich ist. dort habe ich auch zwei briefe an alice miller hereingestellt, die meine beziehung zu ihr verdeutlichen.

    falls sie eine idee haben, wie ich die webseite am besten veröffentliche, damit sie besonders viele menschen erreicht, wäre ich ihnen dankbar. meine webseite ist mein „ehrenamtliches“ engagement, damit wir alle einmal in einer welt leben, wo spaß, freude und lust die hauptrollen spielen.
    lieben gruß
    michael dressel

  2. Lieber Michael, Sie haben mir mit Ihrem ausführlichen Kommentar einen guten Hinweis gegeben, die Seiten von Barbara Rogers betreffend. Ich wusste über deren Arbeit und die Beziehung zu Alice Mille nicht viel, hatte keine Ahnung von den Meinungsverschiedenheiten. Ich sehe das gelassen: Durch die Bücher von Alice Miller wurde vielen Menschen geholfen, aber es sind noch nicht alle Fragen beantwortet, wie sich Kindesmisshandlungen jeglicher Art auf das zukünftige Leben der Kinder und ihre Beziehungen auswirken, was diesen hilft, damit umzugehen. Meinen Sie nicht auch, dass sich da noch etwas weiterentwickeln muss, auch auf der Ebene der Therapien, aber vorallem als Schlüssel zu einer besseren glücklichen Lebensweise für die Unglücklichen oder die Gefühllosen unter uns. Was die Gestaltung Ihrer Seiten betrifft, wäre es sinnvoll, eine eigene Website zu gründen – Thema: „Anleitung zum Glücklichsein“, diese mit Facebook und Twitter zu vernetzen und ähnlich, wie es A.M. getan hat, den Austausch zu pflegen. f.G. Kerstin Jecke

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