Lesenswertes

Archiv für April, 2011

Ein Kuss bewegt Millionen

Herzliche Glückwünsche an Kate Middleton und Prinz William. Das populäre englische Hochzeitspaar sorgte für ein kulturelles Medienereignis. Die Berichterstattung zeigte wunderbar abgestimmte, harmonische Bilder eines sehr schönen Paares. Da fällt mir ein: „Die Braut ist schön, der Mann ist stattlich.“ sagte vor mehr als dreißig Jahren ein Pole zu mir, als ich mit meinem Freund an ihm vorbeispazierte. Ich wusste nicht, dass es mein zukünftiger Mann war, mit dem ich ging. Der Fremde traf uns in einem Park , in dem einst Frederic Chopin Konzerte gab. Er wollte sagen, dass wir auf ihn den Eindruck eines idealen Paares machen.  Isabell Alliende hätte aus dieser Begebenheit in einem ihrer Romane ein Zeichen gemacht, das den Weg weist.

 

 

Weitere ausgewählte Informationen zur Hochzeit:

Die Rose auf dem Hut der englischen Königin stammt aus Ostsachsen.

Dieter Nuhr sagt: „Habe leider den Job als Fotograf der Hochzeitsnacht nicht bekommen. Dabei hatte ich gute Bewerbungsfotos geschickt. Schade.“

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Mit Hilfe von Qi Gong geschossen und Weltenbummler getroffen

Einige  Gedanken zu unserem Start beim 34.Sängerstadtpokal in Finsterwalde/Babben.

Dieses Turnier passte gut in die Osterfeiertage. Carsten Materne und sein Team leisteten eine hervorragende Arbeit, so das dieser Tag allen gut in Erinnerung bleiben wird. Das Wetter spielte am Karfreitag mit und wie man unten sehen kann, gab es auch gute Ergebnisse. Ich startete bei den Damen AltersklasseÜ50 schoss 1233 Ringe, machte also dem Jenaer SV Carl-Zeiss-Jena alle Ehre. Das Ergebnis war –gemessen an meinen Möglichkeiten-  für einen Saisonbeginn 2011 gut. In Jena hatte ich vorher zum Saisonauftakt 1190 geschossen. Meine Kraftlosigkeit, ein echtes Problem bei Wettkämpfen, die sich den ganzen Tag hinziehen, stellte sich nach ca. 2 ½ Entfernungen ein. Ich konnte sie erfolgreich mit mental ausgeführten Qi Gong Übungen überwinden. Eine Qi Gong Lehrerin, die genau am gleichen Tag wie ich geboren wurde – so ein Zufall- erklärte mir, dass man sich die Energie aus der Umgebung holt. Ich hatte den Eindruck, dass ich meine Gedanken mit Hilfe der Übungen zentriere und so Kraft gewinne, geistige und körperliche. Am Beginn jeder Entfernung verlor ich Ringe, aber spätesten nach 2 Serien kam ich in gute Form, beste Konzentration, hatte enge Schussbilder und am Ende war ich zufrieden,weil sich der Schießstil bewährt hat  und  das Material gut aufeinander abgestimmt ist. Frank hatte mir eine wunderbare rote neue Sehne gebastelt, die sich bewährt hat. In den nächsten Wettkämpfen werde ich mich fragen müssen, wie ich bereits die ersten 12 Pfeile optimal schieße. Eric Skoeries von Bergmann Borsig Berlin gewann in Finsterwalde mit 1262 Ringen vor Tobias Schultze (Friedewalde, 1196 R) und Frank Jecke ( Jena, 1131 R) Bei den Damen gewann Gabi Schutze aus Strausberg mit 1224 Ringen  vor Katrin Gierke (Blankenfelde, 1079 R) und Angela  Retschlag (Fürstenwalde, 985 R).

Bereits auf dem Rückweg ins österliche  Feriendomizil machten wir an einer nicht ganz so teuren Tankstelle halt. Die Spritkosten waren horrend. An der Ecke stand ein schlanker, gepiercter, mit einer weißen Schiebermütze bekleideter, interessant, richtig gut aussehender junger Mann. Er bat uns, ihn nach Ruhland mitzunehmen, was wir auch taten. Der Tramper war nett. Gerade erst Australien zurückgekehrt, berichtete er, dass er vor 2 1/2 Jahren in München seine Freundin verloren, den Job gekündigt, seine Wohnung aufgelöst und sein Auto verkauft hatte. Ihn trieb es weg. Er suchte sein Glück und wollte Englisch lernen.

Australien hat ihm offensichtlich gut getan. So arbeitete er in allen denkbaren Jobs. Das Geld reichte, um mit einer Freundin in einem kleinen Bus Australien zu durchqueren und das Englische spielend zu lernen. Am Karfreitag 2011 werden sich seine Eltern sehr gefreut haben, denn der verlorene Sohn kehrte überraschend nach Hause. Ich wünsche dem Unbekannten alles Gute.

 

 

Lilien, ein Flüchtlingskind im Allgäu

Bei diesem Buch handelt es sich um den Teil 1 einer autobiografischen Reihe, deren erster Band  in diesen Tagen in den Buchhandel kommt. Teil 2 erscheint noch vor Weihnachten. Durch Zufall habe ich die Autorin vor einigen Wochen getroffen, ohne zu wissen, dass sie Bücher schreibt. Ich traf die  lebhafte, schlanke, dunkelhaarige Frau während des Sportfestes der Lebenshilfe Gera, erfuhr, dass sie seit vielen Jahren in Gera lebt. Wir besprachen, wie man gescheit lebt, wenn das Alter kommt. Sie mochte dieses Thema, lobte den Sport als eine besonderes Lebenselexier, was mir gut gefiel. Dann sagte sie nebenher, dass sie gerne schreibt. Ich neugierig geworden, erfuhr, dass sie über ihr Leben berichtet und dass ein Verlag demnächst ihre Bücher veröffentlichen wird. Der Titel ihres ersten  Buches weist auf drei Inhalte hin, die anspruchsvolle Lesekost versprechen. 1. Lilien Mergner (Künstlername) schreibt über sich. 2. Sie erzählt über ihre Kindheit. 3. Sie erinnert sich an die Flucht aus Schlesien und beschreibt, wie sie danach im Allgäu – in der Fremde- lebte. Ich habe von ihr erfahren, dass Ihre Lebenswege sie auf verschlungene Pfade führte. Freud und Leid lagen oft eng beieinander. Man darf gespannt sein. Buch bei Amazon.de

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Die Autorin ist auf diesem Foto als Standbetreuerin bei dem oben erwähnten Sportfest der Lebenshilfe Werkstätten Gera zu sehen. Sie hat einen gelben Zettel dabei.

Wenn es schön ist, soll man aufhören…

lautet eine alte Weisheit. Nicht weit von Thüringen, liegt das legendäre Sachsen, das einige Berühmtheiten hervorgebracht hat und voller Wunder ist. Jeder kennt Leipzig, viele kennen Dresden, aber nur wenige wissen, dass einige wenige Kilometer von Dresden entfernt, das Elbsandsteingebirge liegt. Der Name klingt nicht sehr spektakulär. Sächsische Schweiz hört sich da schon etwas verheißungsvoller an. Dahinter verbirgt sich eine außergewöhnliche Bergwelt. Sie hat zwar keine Tausender Gipfel zu bieten, aber sie zeigt den Besuchern fast unentgeltlich ihre einzigartige Schönheit. Sandsteine, Felsen, in markanten Formen türmen sich vor den Besuchern auf. Sie erheben sich plötzlich, hoch und steil aus dem Wald, bizarre Gebilde. Zu Ostern hatten wir so ein frühlingshaftes warmes Wetter. Es war wie geschaffen für ausgedehnte Touren. Blüten am Wegesrand, blauer Himmel, das helle Grün im Mischwald vereinigten sich zu einer frischen angenehmen Atmosphäre. Wanderer, meist mit festem Schuhwerk bekleidet und mit Rucksäcken bestückt, begegneten mir auf ihren Wegen. Im Elbsandsteingebirge wird geklettert. Man strengt sich dabei richtig an. Die Kletterer seilen sich an steilen Wänden hoch zum Gipfel ihre erwählten Berges. Erleichtert, dass ich dies nicht unbedingt selbst tun musste, ging ich weiter, aber auch mit einer gewissen Bewunderung. Gaststätten locken mit Hausmannskost, die besonders gut schmeckt, wenn man den Wildschützenpfad oder den Schinderweg bewältigt hat. Das verbindet. So geschieht es, dass sich wildfremde Menschen auf Wanderpfaden begegnen und grüßen. Von der Bastei schaut man weit und tief herab auf die anschmiegsame Elbe, die sich dahinschlängelt. Schiffe, große und kleine, flotte und träge, machen es sich auf ihr bequem. Das sieht gut aus. Man muss es gesehen haben.  Liebe Blogbesucher, fahrt nach Rathen und schaut euch aus der Vogelperspektive von der Bastei aus um. Wer gut zu Fuß ist, kann zum Amselsee laufen und anschließend den steilen Aufstieg durch die Schwedenlöcher wagen.

    

 

 

Fotos 1- 3: Frank Jecke Fotos 4 – 8: Kerstin Jecke

Frohe Ostern

 

Frohe Ostern und erholsame Tage beim Wandern, Klettern, Radeln, Kaufen, Singen, Grillen, Reden, Grübeln, Beten, Joggen, Gärteln, Hoffen, Lieben, Suchen, Finden, Scherzen, Fliegen, Trinken, Essen, Lesen, Malen, Basteln, Bauen, Putzen, Raspeln, Schauen, Verweilen, Eilen, Ruhen, Schwimmen, Rudern, Segeln, Rasten, Fernsehen, Lesen, Fasten, Verlieren, Zaubern, Gewinnen und Servieren wünscht Kerstin Jecke allen , die absichtlich oder rein zufällig hier vorbeischauen….

Diese leicht verschwommenen Handyfotos sind Abbilder eines floral kulturellen Ereignisses, welches in diesen Tagen im Bierhöhler des Delikatessenladens, Kleine Kirchstraße, Geraer Unterwelt,  zu besichtigen ist.

              

einheitliche Behördennummer 115

115 ist die neue Servicenummer für Fragen an Behörden. Behörden regeln vieles und greifen intensiv in unseren Alltag ein, meist verdeckt, denn es ist uns nicht immer bewusst.  Fragen gibt es viele, z.B.: Wird nach dem Studium noch Kindergeld gezahlt? Was wird an Unterlagen benötigt, wenn man einen Pass beantragen möchte?   Nach 110 für den Polizeiruf und 112 für die Feuerwehr könnte es sein, dass wir zukünftig auch die 115 im Gedächtnis behalten.  Seit heute ist sie in einigen Regionen aktiviert.  Mein heutiger erster Versuch führte zu einer freundlich neutralen Auskunft, die mir sagte, dass es in meiner Region noch etwas dauern wird…  Immerhin, es gibt sie wirklich, die Behördennummer 115.

live aus Neuseeland

Katja bloggt aus Neuseeland. Eine Weltenbummlerin erzählt…

Am Ende der Welt…