Lesenswertes

Archiv für November, 2011

Unglaubliche Unterschiede entdeckt

Der Papstbesuch brachte es mit sich, dass ein bisher unbekanntes Gemälde von Raffael in Deutschland erstmals gezeigt wird. Es handelt sich um die Madonna di Foligno, die im gleichen Jahr wie das berühmte Gemälde „Sixtinische Madonna“ entstanden sein soll. Gemälde ziehen mich magisch an, somit hat es nicht lange gedauert und ich stand vor dem Schwesterbild der sixtinischen Madonna in der Galerie Alte Meister in Dresden. Es ist unglaublich, wie unterschiedlich und gleichzeitig ähnlich die beiden Gemälde aussehen. Beim ersten Hinsehen dachte ich, wie frisch gemalt die Madonna di Foligno wirkt. Man sieht ein Gemälde, das mit einem kühlen hellen zarten Blau alles überstrahlt.  Das muss man gesehen haben. Die Ausstellung wird bis zum 08.01.2012 gezeigt. mehr

     siehe Raffael

Morgenpost Marathon in Dresden

Am 23.10.2011 fand in Dresden der 13. Morgenpostmarathon statt. Fast 8000 Läufer und Läuferinnen starteten am Sonntagmorgen in einer der Laufdisziplinen. Die sächsische Landeshauptstadt hatte für die Läufer an diesem herbstlich, sonnigen Tag viel zu bieten.Wunderbare Ausblicke auf die Elbe, die interessante Architektur  der Brühlschen Terassen, der Hofkirche, des Zwingers, der Semperoper u.a.mehr. Die Straßen im Zentrum, bis zum Ziel am Elbufer standen den Sportlern zur Verfügung. Wer mit dem Auto in die Stadt wollte, musste mit Umwegen vorlieb nehmen. Das bedeutete für die Organisatoren, als auch für die Autofahrer eine große logistische Herausforderung. Dieser Lauf ist ein echter Städtelauf, was sich auch in den hohen Zuschauerzahlen bemerkbar macht. Darüber hinaus feuern zünftig aufspielende Trommlergruppen mit peppigen Rhythmen  die Wettkämpfer an, was manchen dazu brachte, seine Zeit zu verbessern. Ich denke: Darum geht es den Marathonläufern letztendes. Siegen können nur die Erstplatzierten. Die vielen Läufer/innen haben sicher ihr eigenes Ziel, eine Trainingszeit zu halten oder gar zu überbieten.  Alle gemeinsam bieten einen imposanten Eindruck am Start. Über die Jahre hat sich eine Sportart mit einer ganz eigenen Kultur herausgebildet. Das wurde mir auch bei der Läufermesse in der Kongresshalle deutlich. Hier gibt es für die Läufer alles, was das Herz begehrt. vom Laufschuh, bis zum Stirnband, alles aus modernsten, transparenten Materialien, auf den Leib geschneidert. Manches Schnäppchen wartete auf die Käufer. Laufen kann ein Freizeitvergnügen bedeuten, aber auch Qualen verursachen. Ich hatte den Eindruck, dass der Kampf um die Kilometer meist die Lebensgeister weckt, das Glücksgefühl, es geschafft zu haben.