Lesenswertes

Beiträge mit Schlagwort ‘Jessica Watson’

Weltreise endet in Sydney

Jessica Watson ist seit dem 15.05.2010, 11.00 Uhr in Sydney gelandet. Gegenwärtig ist sie die jüngste Seglerin, die eine Weltreise geplant und erfolgreich durchgeführt hat. Ihr besonderes Verdienst ist es, weiblich, jung, 16-jährig zu sein und die Ausdauer, als auch die Fähigkeiten zu besitzen, ein solches Unternehmen zum Erfolg zu führen. Monatelang segelte Jessica Watson mit den Gezeiten, der Sonne, Regen, Gewittern, blauen Himmeln , weißen oder grauen Wolken, turmhohen Wellen und sanften Wogen, den Stürmen und den Bewohnern des Meeres. Sie passte sich allen Bedingungen an und meisterte sie mit Bravour. Herzlichen Glückwunsch an Jessica und viele Grüße an alle, die auf Jessicas Reise mit ihr bangten und ihr mit guten Wünschen beistanden.

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Sturm

Nach dem 11.04.2010, dem Besuch der Eltern im Flugzeug, hoch über Jessica Boot, hat Jessica Watson die 20 000 Meilen Marke, wohlbehalten aus eigener Kraft  in 7 Monaten erreicht. Seitdem wird ihr nichts geschenkt, gerade jetzt, da alles von ihrer Heimkehr spricht, wie man den Blogkommentaren entnehmen kann. Auf dem Meer tobt ein Sturm der alles Bisherige  übertraf. 6 Meter hohe Wellen und Böen mit 50 Knoten Windgeschwindigkeit fordern Jessicas Nerven und ganze Kraft. An Ausruhen oder  Schlaf ist da nicht zu denken. Hinzu  kam kalter, stechender Regen, der es ihr nicht leichter machte, sondern jeden Schritt außerhalb der Kombüse erschwerte. Die Pink Lady hält bis jetzt stand, allerdings musste ein Riss im Segel befestigt werden. In der letzten Nacht wütete der Sturm weiter. Es regnete nicht mehr, dafür gewitterte es aber mit starken grellen Blitzen, die auch ganz in der Nähe des Schiffes im Wasser verschwanden. Jessica möchte die jüngste Weltumseglerin (16 Jahre) sein, die ihr Ziel mit eigenen Kräften, alleine und ohne Hilfe erreicht.

 Video

Queen Mary 2 im Chat

Am 18.03.2010 chattete Jessica mit dem Kapitän der Queen Mary 2 Nick Bates. Ist die Welt nicht klein ? Das riesige Kreuzfahrtschiff hält im indischen Ozean Kurs Richtung Mauritius. Der Kapitän grüßte sie, auch im Namen aller Passagiere und sagte Hilfen zu. Das Mädchen hat aber alles im Griff. Trotz der 40 Knoten und 4m hohen Wellen vom Freitag behält Jessica unbeirrt ihren Kurs nach Hause bei, nähert sich nach über 17000 Seemeilen der Westküste Australiens, wie es ihr Zeitplan vorsieht. Ich wünsche ihr für die letzte Etappe der Reise alles Gute.

Flaute, Plastik und doch ein Sonnenstrahl

Jessica kämpfte mit flauen Winden und ungemütlichem Wetter.  Sie segelte  durch eine Schicht Plastik, die das Wasser bedeckte und weithin verunreinigte. Wenn sie zurück kommt, will sie Gegenstände aus Plastik weitestgehend meiden. Mit diesem Bericht bestätigt sie die Vermutung von Meeresforschern, die vor der Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikabfällen warnen. Illegale Entsorgungen sollten gestoppt werden. Leztendes leiden auch die Tiere des Meeres. Es dauert wohl ziemlich lange, bis sich eine Plasteschicht zersetzt. Seit einigen Tagen kommt Jessica wieder schnell voran, der Wind bläht das Segel, ab und an scheint auch die Sonne und das Kap der guten Hoffnung ist in erreichbare Nähe gerückt. Jessica schreibt, dass sie aus jedem Tag das Beste macht und bisher alle Pläne verwirklichen konnte. Außer einigen Prellungen und einer akuten Schürfwunde am Knie hatte sie keine nennenswerten Verletzungen. Der Wunsch, um die Welt zu segeln und allen zu zeigen, dass ein sehr junger Mensch zu solch einer ausgefallenen Leistung fähig ist, hat schon in der Kindheit ihre Fantasie beschäftigt. Jessica Watson hat mit den Eltern auf einem Boot  vor der Küste Australiens gelebt. Daher stammt die für uns „Landratten“ verwunderliche Selbstverständlichkeit, mit der das Mädchen sich dem Wind und den Wellen anvertraut. Wie weit sie in vier Monaten ganz allein gesegelt ist, wie klug sie die Fahrt vorbereitet hat und wie mutig sie Tag für Tag ihr Ziel verfolgt. Wenn sie Südafrika hinter sich gebracht hat,  hält sie Kurs auf Australien, nach Hause. Zum Blog

Sonntag, 07.02.2010

Jessica wird von ihren Freunden Jess genannt. Sie befindet sich zurzeit 1500 km vom Kap Horn entfernt auf einem kleinen Segelboot. Das Wetter ist zurzeit stürmisch, aber etwas gemäßigter, als es weiter südlich der Fall wäre. Deshalb hat sie auch den Kurs nordöstlich genommen, was einen Umweg bedeutet. Diese Entscheidung hat sich als richtig erwiesen und zeigt, dass Jessica das nötige Wissen, die Erfahrung hat, um  Ella’s Pink Lady durch Wind und Wetter zu steuern. Sie schätzt ein, dass der Umgang mit dem Segel fast schon wie im Schlaf funktioniert. Sie schläft aber nicht bei der Arbeit,  überlegt sich jeden Handgriff zweimal,  gelangt zu innerer Ruhe und Selbstsicherheit, die ihr  auf der Tour helfen. Die Delfine haben ihr das Lächeln aufs Gesicht zurückgezaubert. Sie haben das Schiff begleitet, sich dabei unterhalten, gepfiffen, gequietscht. Vielleicht haben sie sich gefragt, was das kleine Mädchen auf dem kleinen Schiff auf den großen Ozean getrieben hat. Mittlerweile hat ja Aby, das Mädchen  aus Kalifornien ihre Weltreise wieder unterbrechen müssen, weil die Stromaggregate zu schwach waren, woraus man schließen kann, dass sich Jessica Watson besser auf die Reise vorbereitet hat. Bei ihr gab es keine technischen Pannen. Das Essen gehört da ebenso dazu, wie die Technik. Die Tomatensoßenkonzentrate sind alle, aber es hat sich überraschend eine Packung Nutella angefunden, was auch ein Grund zur Freude war. Zum Blog

16 jähriges Mädchen umsegelt die Welt

14 jährige steht in den Startlöchern. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass ein Mensch, noch dazu ein Mädchen, mutterseelenallein über die Weltmeere segelt. Lauern da nicht überall Gefahren ? Das Abenteuer, der Reiz des Unbekannten und die Freude am eigenen Mut, die Schönheit der Meere scheinen die normale Vernunft zu besiegen. Seit Oktober 2009 ist Jessica Watson, ein 16 Jahre junges Mädchen unterwegs. Von Australien über Neuseeland, hat sie nun die südamerikanische Spitze, das Kap Hoorn umsegelt. Kap Hoorn hat Willem Cornelis Schouten am 29. Januar 1616 entdeckt, was in den Geschichtsbüchern vermerkt wurde. Dass Francis Drake, berühmter englischer Seefahrer,  wahrscheinlich 30 Jahre früher das Kap umsegelt hat, wird aber vermutet. Mit solchen Berühmtheiten würde ich Jessica heute verglichen. Vielleicht ist sie die Inkarnation eines berühmten Seefahrers? (schmunzel).  Was lässt sich noch zu dieser Geschichte, die das Leben schreibt sagen, von ihrem Blog lässt sich entnehmen, dass sie die jüngste Weltumseglerin werden will. Segeln ist eine Sportart, die mir Bewunderung abringt. Da gehört Sachkunde, Disziplin und wenn es sich um Fahrten auf dem offenen Meer, bei allen Wettern handelt, eine gute Orientierung anhand der Geräte, aber auch Mut dazu. Bei der Umsegelung des Kap Horns hatte Jessica Watson mit vier Meter hohen Wellen. zu kämpfen. Egal, sie will als jüngste Weltumseglerin in die Rekordbücher. Als Mutter wäre ich fassungslos, als Bloggerin wünsche ich ihr alles Gute. 10.000 der insgesamt 23.000 Seemeilen hat sie hinter sich. Man verfolgt ihren Wettlauf weltweit und begrüßt sie mitunter auch herzlich an Landesgrenzen in Hoheitsgewässern. Mal sehen, was sich bis Juni ergibt. Dann will sie zurück in Australien sein. Vor einiger Zeit hatte ich erstmals gelesen, dass eine 14 jährige Niederländerin als jüngste Weltumseglerin in die Geschichte eingehen will. Ich frage mich nun, wann die drei jährigen Kinderkrippenabsolventen sich für dieses Hobby begeistern. In den Niederlanden haben Behörden Laura Dekker gemaßregelt, dazu verurteilt, die Schule zu besuchen und brav zu Hause bei Papa zu bleiben. Von ihr weiß ich, dass sie an Bord eines Seglers geboren wurde und es wundert mich nicht, dass es sie auf See zieht. Sie hat ja vom ersten Atemzug an frische Brise und den Wellengang im Gefühl. Vielleicht sucht sie unbewusst immer wieder dieses Erlebnis, so wie Kinder, die eine schwere Geburt erleben, sich unablässig, ein Leben lang Hürden organisieren. mehr bei Spiegel online