Lesenswertes

Beiträge mit Schlagwort ‘Lesen’

Andrea Sawatzki – Schauspielerin und Buchautorin

Am 19.10.2013 hatte ich das Glück, in der Comödie Dresden, Andrea Sawatzki bei einer Lesung zu erleben. Ich war neugierig, wie sie aussieht. Schließlich kannte ich sie bis dahin nur aus Filmen: z.B. „Das Experiment“. Sie wirkte sehr attraktiv, war schlank, schwarz gekleidet, hatte eine markante Sprache und trug hübsche Schuhe, die mit einer winzigen cremeweißen Schleife auf sich aufmerksam machten. Dass sie sich auf ihren Busen und auf ihr schönes Haar verlassen könne, war eine der Weisheiten ihrer Mutter, die sie uns an diesem Abend vermittelte. Aus meiner Sicht ist sie  eine sehr gute Schauspielerin, als auch eine begabte Buchautorin. Sie las aus ihrem neuen Buch „Tief durchatmen, die Familie kommt“ einige bissig witzige Zeilen, man wurde neugierig, denn sie verriet: die Romanheldin Gundula Bundschuh hat gewisse Ähnlichkeiten mit der Autorin. Als sie mehrere Passagen aus ihrem ersten Roman “ Ein allzu braves Mädchen“ vorlas, hätte man im Saal eine Stecknadel fallen hören, so gespannt folgte das Publikum der Lesung. Da war jeder Satz hörenswert, sorgfältig beschriebene Menschen und Geschehnisse füllten den Abend, frei spazierten sie aus dem schönen Mund der Andrea Sawatzki. Ihr wünsche ich viel Erfolg und mir wünsche ich, dass ich bald Zeit finde, beide Bücher zu lesen und vielleicht wieder einmal einen Film mit Andrea Sawatzki zu sehen.

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SMS Sprüche

SMS Sprüche im Internet nachlesen, soll entspannend wirken. Da scheint sich ja eine völlig neue Form der Literatur zu etablieren. Beispielsweise: „Hey Engel, was hast du da oben angestellt, dass die dich wieder runter auf die Erde geschickt haben?“   Hier weiterlesen

Erzählungen zum Anfassen

Der gescholtenste Kritiker aller Zeiten empfiehlt in diesem Buch die schönsten deutschen  Erzählungen. Wer die Geschichten liest, macht sich den Alltag spannend. Die Leser werden es sicher nicht bereuen, an diesem Tisch kennerisch ausgewählter Erzähler und Erzählerinnen Platz genommen zu haben.

Studie über Lesekompetenz 2010

Beim innerdeutschen Schulleistungsvergleich im Lesen wurden die Leistungen von 41.000 Neuntklässlern in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch getestet.

Klare Sieger sind die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz. Die Schüler aus Thüringen haben Plätze im oberen Mittelfeld belegt. Die Untersuchung löst den bisherigen PISA-Bundesländer-Vergleich ab. Sie untersucht, wer in Englisch, Deutsch und Französisch Texte sowohl lesen, als auch deren Sinn verstehen und wiedergeben kann. Dass Migranten und Schüler aus armen Familien etwas schlechter abschneiden, dürfte auch in früheren Studien bereits der Fall gewesen sein.  mehr

Auch wenn die folgende Information nicht direkt etwas mit der Studie zu tun hat. Wie Bildung in Deutschland gefördert oder behindert wird, zeigt sich auch in diesen Tagen, am erschütternden Beispiel der Universität zu Lübeck. Da soll aus Sparsamkeitsgründen der Bereich Medizin gestrichen werden -die Paradedisziplin der Universität. mehr

PISA Studie 2008

In Berlin wurden heute (18.11.2008) die Ergebnisse der neuesten PISA -Bildungsstudie bekannt gegeben. Im bundesweiten Vergleich siegte Sachsen. Gefragt waren: Lese- und Textverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften. Bayern wurde nun auf den zweiten Rang verwiesen. Thüringen liegt auf Rang drei und gehört somit zur Spitzengruppe. Das Verfolgerfeld setzt sich aus den anderen Bundesländern zusammen, während Bremen am Ende des Feldes liegt. 
Dr. Klaus Klemm, Bildungsforscher, erklärte heute im ZDF, dass der Vergleich zwischen den Flächenländern und Städten wie, Bremen, Hamburg und Berlin hinkt, weil der Anteil ausländischer Bürger hier bei ca. 45 % liegt.  Diese Kritik  äußerte er hinsichtlich der Frage, inwieweit der soziale Hintergrund sich auf den Grad der Bildung auswirke. 
Weiterhin bemängelte er den Stand der Frühförderung in den Bundesländern. Vor der Einschulung werden Sprachtests durchgeführt, aber es scheint nicht oft der Fall zu sein, dass Kinder die Defizite zeigen, gefördert werden. Diesbezüglich gibt es Anfänge, mehr nicht. Wünschenswert wäre, dass Kinder mit Hilfe der Frühförderung  ihre Freude am Lesen und an Leseinhalten entdecken.   
Dazu noch folgender Gedanke: Der russische Pädagoge Wassili Suchomlinski sagte einst: Ein Kind, das liest, lernt gut. Spätestens am Ende der dritten Klasse sollten Schüler fließend lesen und den Inhalt von Texten wiedergeben können, damit sie überhaupt eine Chance haben, den Lehrstoff der höheren Klassenstufen zu verstehen. Suchomlinski forderte, dass in der Schule, speziell in den ersten drei Schulklassen, dem Lesen viel mehr Zeit eingeräumt wird.
 
 

 

 

themenverwandt: Bildungsgipfel 2008 

PISA Hintergründe

 Bildung bei Illner 2009