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Lesevergnügen

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Elena Ferrante fasziniert mich durch ihre ehrliche Art zu schreiben. In den 4 Romanen „Meine geniale Freundin“, „Die Geschichte eines neuen Namens“, „Die Geschichte der getrennten Wege“ und  „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ erzählt sie über zwei Frauen, die seit ihrer Kindheit eng befreundet sind. Beide stammen aus ärmlichen Verhältnissen. Sie sind in Neapel geboren und aufgewachsen, geprägt von ihren Familien und ihrem Umfeld. Beide sind jeweils wie eine Art Spiegel für die andere, Maßstab und Unergründlichkeit zugleich. Die vier Bände habe ich wie im Fluge gelesen, obwohl es keine leichte Lesekost ist. Denn alles was geschieht, entspricht nicht dem Klischee vom Happyend sondern eher den unvermeidbaren Realitäten des Lebens. Aber: Die Figuren bleiben auch nach der Lektüre im Gedächtnis wach. Sie geben einige Fragen auf, und sie machen das, wofür gute Romane unbedingt sorgen sollten. Sie füllen einige Stunden unseres gewöhnlichen Alltags mit Lesevergnügen.

 

 

 

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