Lesenswertes

Beiträge mit Schlagwort ‘Natur’

Wenn es schön ist, soll man aufhören…

lautet eine alte Weisheit. Nicht weit von Thüringen, liegt das legendäre Sachsen, das einige Berühmtheiten hervorgebracht hat und voller Wunder ist. Jeder kennt Leipzig, viele kennen Dresden, aber nur wenige wissen, dass einige wenige Kilometer von Dresden entfernt, das Elbsandsteingebirge liegt. Der Name klingt nicht sehr spektakulär. Sächsische Schweiz hört sich da schon etwas verheißungsvoller an. Dahinter verbirgt sich eine außergewöhnliche Bergwelt. Sie hat zwar keine Tausender Gipfel zu bieten, aber sie zeigt den Besuchern fast unentgeltlich ihre einzigartige Schönheit. Sandsteine, Felsen, in markanten Formen türmen sich vor den Besuchern auf. Sie erheben sich plötzlich, hoch und steil aus dem Wald, bizarre Gebilde. Zu Ostern hatten wir so ein frühlingshaftes warmes Wetter. Es war wie geschaffen für ausgedehnte Touren. Blüten am Wegesrand, blauer Himmel, das helle Grün im Mischwald vereinigten sich zu einer frischen angenehmen Atmosphäre. Wanderer, meist mit festem Schuhwerk bekleidet und mit Rucksäcken bestückt, begegneten mir auf ihren Wegen. Im Elbsandsteingebirge wird geklettert. Man strengt sich dabei richtig an. Die Kletterer seilen sich an steilen Wänden hoch zum Gipfel ihre erwählten Berges. Erleichtert, dass ich dies nicht unbedingt selbst tun musste, ging ich weiter, aber auch mit einer gewissen Bewunderung. Gaststätten locken mit Hausmannskost, die besonders gut schmeckt, wenn man den Wildschützenpfad oder den Schinderweg bewältigt hat. Das verbindet. So geschieht es, dass sich wildfremde Menschen auf Wanderpfaden begegnen und grüßen. Von der Bastei schaut man weit und tief herab auf die anschmiegsame Elbe, die sich dahinschlängelt. Schiffe, große und kleine, flotte und träge, machen es sich auf ihr bequem. Das sieht gut aus. Man muss es gesehen haben.  Liebe Blogbesucher, fahrt nach Rathen und schaut euch aus der Vogelperspektive von der Bastei aus um. Wer gut zu Fuß ist, kann zum Amselsee laufen und anschließend den steilen Aufstieg durch die Schwedenlöcher wagen.

    

 

 

Fotos 1- 3: Frank Jecke Fotos 4 – 8: Kerstin Jecke

Wacholderdrosseln in Gera

Nie zuvor habe ich so einen großen Schwarm Wacholderdrosseln in Gera beobachtet, wie es in den letzten, tiefvernschneiten Tagen der Fall war. Erst versorgten sie sich mit Vogelbeeren, hinterließen die schönen Bäume kahl gefressen, dann fanden sie diesen Wacholderstrauch, der auch bald leer war. Sie informieren sich in bewundernswerter Weise, wenn Nahrung in Sicht ist, oder Gefahr.

Diese Anpflanzung hat sich bewährt. Sie ist schön. Hier gab es aber auch für einige Tage ausreichend Vogelfutter.

per Handy , durchs Fenster fotografiert: der Schwarm

Naturschönheit entdeckt

Die Natur malt die schönsten Bilder. Wann findet man das Vogelbeerrot, das Schneeweiß, das Himmelsblau so beisammen, schräg angestrahlt vom Licht einer hellkühlen Wintersonne?

Im Laub erspäht

Erfurt 2009 u.a 047